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Ratingagentur gegen Ratingagentur

HANDELSBLATT

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,

Standard & Poor's allein zu Haus

Nicht wahr? Ratingagenturen, diese Propheten, die immer dann daneben liegen, wenn es darauf ankommt – die mögen wir nicht allzu sehr. Um so zufriedener schauen wir deswegen zu, wenn sie sich selbst zerlegen. Wie das ist, hat jetzt Standard & Poor's, die weltgrößte Ratingagentur, erfahren. Konkurrent Moody's stufte nämlich die Kreditwürdigkeit von McGraw-Hill, der Muttergesellschaft von S&P, herunter. Die neue Bewertung liegt nur noch zwei Stufen oberhalb der Kategorie „Ramsch“. Vor einer Woche war der S&P-Mutterkonzern bereits von Fitch, dem Dritten im Bunde, heruntergestuft worden. Der Grund: Das US-Justizministerium hat eine Schadenersatzklage gegen S&P eingereicht, was teuer werden könnte. Mal sehen, wie die Rache von Standard & Poor's nun aussieht. Fortsetzung folgt.

Anleger sind wie Lemminge

George Soros verkauft Gold. Warren Buffett kauft Heinz-Ketchup. Die Folge heute: Gold ist auf einen ziemlich niedrigen Preis gesunken: 1604,95 Dollar je Unze, wenn Sie es genau wissen wollen. Das sind 1,8 Prozent weniger als am Vortag. Nahrungsmittelhersteller haben dagegen zugelegt. Liebe Anleger, Achtung: Im wahren Leben lohnt es sich vielleicht, das zu tun, was die großen Jungs machen. Im Börsenleben aber heißt es: Wenn alle das gleiche machen, ist am Ende der der Schlauste, der als erster etwas anderes richtig macht.

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