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Rohöl: Preiserholung in Sicht?

DEUTSCHE BANK

Der Streikaufruf der Gewerkschaft United Steelworkers in einigen US-Öl-Raffinerien hat die Preise für das schwarze Gold in die Höhe schießen lassen. Trotzdem könnte es noch eine Weile dauern bis wir an den Ölmärkten zu den Notierungen früherer Tage zurückkehren.

In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres und zu Beginn des neuen Jahres hatten die Ölpreise den Rückwärtsgang eingelegt. Doch nachdem zuletzt so etwas wie eine Bodenbildung beobachtet werden konnte, sorgten einige der jüngsten Ereignisse in den USA sogar dafür, dass die Notierungen kurzfristig in die Höhe schossen. Es bleibt aber abzuwarten, ob aus der kurzfristigen Aufwärtsbewegung eine nachhaltige Erholung werden kann. Schließlich befindet sich die Produktion auf einem sehr hohen Niveau. Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) will im Kampf mit der US-Fracking-Industrie um Marktanteile die Ausbringungsmenge weiterhin nicht drosseln, während es unsicher ist, wie sich die weltweite Konjunktur und damit die Ölnachfrage entwickeln werden.

Während in einigen Öl-Raffinerien in den USA gestreikt wird, Ölkonzerne  mit sinkenden Gewinnen zu kämpfen haben und ihre Investitionen in neue Bohrvorhaben drosseln müssen, haben die Preis-Bullen zuletzt von der Nachfrageseite einen Dämpfer erhalten. Die größte Volkswirtschaft der Welt ist im vierten Quartal 2014 lediglich auf das Jahr hochgerechnet um 2,6 Prozent gewachsen, dies gab das US-Handelsministerium am 30. Januar auf Grundlage vorläufiger Zahlen bekannt. Von Reuters befragte Marktexperten hatten im Schnitt jedoch für das US-BIP mit einem Zuwachs von 3,0 Prozent gerechnet, während im dritten Quartal noch ein beeindruckendes Plus von 5,0 Prozent verbucht werden konnte. Überzeugend fielen dagegen die Daten zum Konsumverhalten aus. Dort machte sich vor allem der niedrigere Ölpreis bemerkbar, der Konsumenten mehr Geld für andere Dinge lässt.

Es ist jedoch nicht nur die US-Wirtschaft, die Anzeichen für eine etwas schwächere Wachstumsdynamik aufzuweisen hat. Nachdem die chinesische Wirtschaft 2014 laut Angaben des Statistikamtes in Peking vom 19. Januar mit einem Plus von 7,4 Prozent so langsam gewachsen ist wie seit 24 Jahren nicht mehr, sprechen weitere Daten dafür, dass der Wachstumsmotor der Weltwirtschaft ins Stocken gerät. Wie es am 2. Februar bekannt wurde, stieg der von HSBC ermittelte Einkaufsmanagerindex für die chinesische Industrie im Januar zwar im Vormonatsvergleich um 0,1 Prozentpunkte auf 49,7 Zähler an, blieb aber erneut unter der wichtigen Wachstumsschwelle von 50 Punkten.

Noch immer befinden sich die Notierungen für die wichtigen Sorten Brent und WTI auf einem im Vergleich zu Anfang 2014 sehr niedrigen Niveau. Zudem lassen die Unsicherheiten in Sachen Konjunktur, die aktuelle Lage in der Weltpolitik oder die Auswirkungen der geringeren Investitionen in der Ölindustrie aufgrund des niedrigeren Preisniveaus auf anhaltende Turbulenzen an den Energiemärkten schließen. Allerdings war zuletzt erstmals seit längerer Zeit wieder eine Stimmung zu beobachten, wonach Erholungstendenzen so langsam einsetzen könnten.

Spekulative Anleger, die steigende Notierungen bei der Ölsorte Brent erwarten, könnten mit einem Faktor-Long-Zertifikat der Deutschen Bank (WKN DT4BRT) mit dem Hebel (Faktor) von 4 auf ein solches Szenario setzen. Wer aber als spekulativer Anleger eher Short orientiert ist und auf fallende Ölpreise bei der Sorte Brent setzen möchte, erhält mit einem Faktor-Short-Zertifikat der Deutschen Bank (WKN DT4BST) mit dem Hebel (Faktor) 4 die Gelegenheit dazu.

Stand: 03.02.2015

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