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ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Enttäuschung über US-Jobdaten abgeschüttelt

dpa-AFX

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die europäischen Börsen haben am Freitag die Enttäuschung über den schwachen US-Arbeitsmarktbericht im Handelsverlauf abgeschüttelt und mit Gewinnen geschlossen. Unterstützung kam von den US-Börsen, die ihre frühen Verluste merklich eindämmten. Der EuroStoxx 50 ging mit einem Plus von 0,62 Prozent auf 3088,18 Punkten ins Wochenende. In den vergangenen fünf Handelstagen summiert sich der Verlust damit auf 0,80 Prozent. Allerdings hatte der Index im abgelaufenen Jahresviertel fast 10 Prozent eingebüßt. Solch einen deftigen Quartalsverlust hatten Anleger seit vier Jahren nicht mehr hinnehmen müssen.

In Paris rückte der Cac 40 am Freitag um 0,73 Prozent auf 4458,88 Punkte vor und in London stieg der FTSE 100 um 0,95 Prozent auf 6129,98 Punkte, was für den "Footsie" sogar ein kleines Wochenplus von 0,34 Prozent bedeutet.

Der Stellenaufbau in den USA habe sich zwar fortgesetzt, der geringe Zuwachs sei jedoch ebenso überraschend negativ wie die Korrektur der Vormonatsdaten nach unten, hieß es bei der Helaba. Die Erwartungen für den Beginn der Zinswende dürften angesichts der aktuellen Zahlen weiter in die Zukunft verlagert werden.

Die Branchen mit den kräftigsten Gewinnen in Europa waren Öl- und Gas sowie Versorger, die beide um etwas mehr als eineinhalb Prozent zulegten. Der Leitindex der Eurozone wurde vom deutschen Energieschwergewicht Eon angeführt. Hier stand ein Plus von 6,30 Prozent zu Buche, nach allerdings auch deutlichen Verlusten in den vergangenen Wochen. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hatte sich am Vorabend zu den Versorgern geäußert. Anleger deuteten die Worte dahingehend, dass der Staat die Versorger möglicherweise unterstützen könnte, damit diese die Folgen der Energiewende verkraften. Den Konzernen drohen ernorme Kosten durch den Atomausstieg.

In Paris gewannen die Papiere von Air France-KLM 1,39 Prozent, nachdem sie tags zuvor rund 4 Prozent eingebüßt hatten. Die Fluggesellschaft steht nach dem gescheiterten Tarifstreit mit ihren Piloten vor einem Schrumpfkurs. Die französische Sparte dürfte ihre Flotte in den kommenden beiden Jahren verkleinern und Flugverbindungen streichen.

In London büßten die Papiere von Experian 3,81 Prozent ein. Die Telekom-Tochter T-Mobile US hatte gemeldet, dass Hacker bei einer Cyber-Attacke gegen das Mobilfunkunternehmen sensible Daten von über 15 Millionen Kunden erbeuteten. Der Angriff erfolgte auf die Rechner des Dienstleisters Experian./ck/he

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