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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Talfahrt mit gedrosseltem Tempo fortgesetzt

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Montag nach einem schwächeren Start seine Verluste eingedämmt. Im frühen Handel sank der Leitindex um 0,34 Prozent auf 9318,70 Punkte. In der vergangenen Woche hatte er rund dreieinhalb Prozent eingebüßt, allein zwei Prozent am Freitag. Auf die Stimmung drückt weiterhin die Krim-Krise. Hinzu kamen schwache Konjunkturdaten aus China.

Der MDax gab zum Wochenstart um 0,15 Prozent auf 16 630,71 Punkte nach und der TecDax verlor 0,14 Prozent auf 1271,89 Punkte. Der EuroStoxx 50 drehte unterdessen ins Plus und legte um 0,29 Prozent zu. 'Angesichts der anhaltenden Krise um die Krim sind weitere Rückschläge nicht auszuschließen', kommentierte Analyst Wolfgang Albrecht von der LBBW und verwies darauf, dass Moskau im diplomatischen Konflikt um die Krim nicht einlenken wolle.

SORGEN UM CHINAS KONJUNKTUR BELASTEN DAX-AKTIEN

Der Blick auf China zeigt, dass die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt im Februar zum erstmals seit elf Monaten wieder ein Defizit in der Handelsbilanz verzeichnete. Zudem gab die chinesische Landeswährung Yuan zu Wochenbeginn abermals spürbar nach. Die Notenbank hatte den Yuan-Referenzkurs zuvor bereits deutlich abgewertet. Die Wirtschaftsschwäche Chinas belastete im Dax vor allem die Papiere von ThyssenKrupp , die um 2,45 Prozent nachgaben. K+S sanken um 1,79 Prozent und Lanxess um 1,18 Prozent.

Die Aktien von Bayer hingegen waren mit Abstand Favorit im Leitindex mit plus 1,18 Prozent, hatten allerdings am Freitag knapp 3 Prozent eingebüßt.

SYMRISE UND SGL SCHWÄCHER NACH ZAHLEN UND AUSBLICK

Mit Bilanzen und Ausblicken standen in der zweiten Reihe der Aromen- und Duftstoffhersteller Symrise sowie der Kohlenstoffspezialist SGL Group im Blick. Die Anteilsscheine von Symrise gaben um 1,00 Prozent nach, die von SGL verloren 0,76 Prozent. Die Bilanzkennziffern von Symrise für 2013 seien samt Dividendenvorschlag etwas schwächer als erwartet ausgefallen und auch der Ausblick überzeuge nicht wirklich, sagte ein Händler.

SGL stürzte im vergangenen Jahr tief in die roten Zahlen, was jedoch angesichts des anhaltenden Preisdrucks im wichtigen Geschäftsfeld mit Graphitelektroden nicht überraschend kam. Der Konzern hatte bereits im Februar vor einem hohen Verlust gewarnt und nur einen trüben Ausblick für das laufende Jahr gegeben.

HOCHTIEF WILL ANTEIL AN LEIGHTON AUSBAUEN

Die Hochtief-Papiere legten hingegen an der MDax-Spitze um 2,90 Prozent zu. Für mehr als eine Milliarde australische Dollar (rund 755 Millionen Euro) will der Baukonzern seinen Anteil an der australischen Tochter Leighton auf gut 74 Prozent ausbauen. Das vom spanischen Konzern ACS kontrollierte Unternehmen bietet den Leigthon-Aktionären 22,15 australische Dollar je Anteil./ck/ag

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