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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Verluste - Eon nach Zahlen stabil

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax kommt im November einfach nicht vom Fleck. Am Mittwoch scheiterte bereits der zweite Anlauf des deutschen Leitindex, weiter nach oben durchzustarten. Nach einem soliden Wochenbeginn rutschte der Dax in der ersten Handelsstunde um 1,06 Prozent auf 9269,71 Punkte ab. Damit liegt er seit Ende Oktober wieder gut ein halbes Prozent im Minus.

Bereits an der Wall Street hatte sich die Rekordjagd verlangsamt. Die Amerikaner hatten den europäischen Markt zuletzt mit nach oben gezogen. Am fünften Rekordtag in Folge hatte es der US-Leitindex Dow Jones Industrial nur noch mühsam auf einen neuen Höchststand geschafft und trat letztlich auf der Stelle.

In Deutschland sank der MDax der mittelgroßen Unternehmen um 0,78 Prozent auf 16 214,38 Punkte und der TecDax der Technologiefirmen verlor 0,91 Prozent auf 1269,14 Punkte.

EON UND DEUTSCHE POST MIT ZAHLEN IM FOKUS

Im Fokus steht zur Wochenmitte einmal mehr die Berichtssaison der Unternehmen - unter anderem mit Eon und der Deutschen Post .

Erstere gehörten mit stabilen Kursen noch zu den Dax-Favoriten, auch wenn sie anfängliche Gewinne von gut 2 Prozent im fallenden Gesamtmarkt nicht halten konnten. Beim Energiekonzern ging der operative Gewinn in den ersten neun Monaten zwar zurück, er lag jedoch über den Erwartungen der meisten Analysten.

Post-Anteile verbilligten sich um gut ein halbes Prozent. Die Gewinne im Paket- und Expressgeschäft waren im dritten Quartal zwar gestiegen, die Profitabilität des Logistikkonzerns konnte die Anleger aber nicht überzeugen.

Schlusslicht im Dax war einmal mehr die Commerzbank . Am vierten schwachen Tag in Serie ging es dabei um rund 2 Prozent abwärts.

Die Deutsche Bank verlor anderthalb Prozent. Fünf internationale Großbanken hatten sich mit Aufsichtsbehörden in den USA, Großbritannien und der Schweiz auf Strafen wegen des Divisen-Skandals geeinigt. Gegen die Deutsche Bank wird ebenfalls wegen der Manipulation von Devisenkursen ermittelt. Sie konnte sich allerdings noch nicht mit den Behörden verständigen.

JENOPTIK SCHWACH

Unter den Berichtsunternehmen aus der zweiten Reihe zeigten Jenoptik-Aktien mit minus 3 Prozent die auffälligste Bewegung. Das Technologieunternehmen habe die Erwartungen im dritten Quartal zwar erfüllt, schrieb Analyst Dennis Schmitt von der Commerzbank in einer Studie. Allerdings spreche nach wie vor nicht viel für die Aktie, da die Risiken überwögen.

Experte Robert-Jan van der Horst von der Investmentbank Equinet senkte gar seine Einstufung. Sogar der Mitte Oktober reduzierte Ausblick des Technologiekonzerns erscheine nun herausfordernd, begründete er./ag/das

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