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ROUNDUP: EU ebnet Weg für Bundesbank-Vize Lautenschläger in die EZB

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Der Weg für Bundesbank-Vizepräsidentin Sabine Lautenschläger (49) in die Topetage der Europäischen Zentralbank (EZB) ist geebnet. Die EU-Finanzminister nominierten die Juristin am Dienstag als Nachfolgerin von Jörg Asmussen, der vorzeitig ausscheidet.

Nun müssen noch das Europäische Parlament und die EZB ihre Meinungen abgeben, bevor die EU-Staats- und Regierungschefs endgültig über den Wechsel im Direktorium der EZB entscheiden werden. Nach ergänzender Auskunft von Diplomaten werden dabei keine Probleme erwartet.

Deutschland hatte Lautenschläger vorgeschlagen. Asmussen verlässt vorzeitig seinen Posten bei der EZB, da er künftig als Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium arbeiten wird.

Die Personalie war bereits Mitte Dezember Thema bei den Euro-Finanzministern gewesen. Die obersten Kassenhüter entschieden im sogenannten schriftlichen Verfahren - dabei brauchen sie nicht zu einer Sitzung zusammenzukommen. Auch die EU-Staatenlenker könnten schriftlich entscheiden, berichteten Diplomaten. Wann das sein könnte, blieb zunächst offen. Der nächste Gipfel ist erst für Ende März geplant.

Deutschland steht nicht automatisch ein Sitz im sechsköpfigen EZB-Direktorium zu. Es galt aber als ausgemacht, dass die größte Volkswirtschaft der Euro-Zone in dem Spitzengremium vertreten ist. Von Gegenkandidaten war keine Rede gewesen. Mit Bundesbank-Präsident Jens Weidmann ist Deutschland zudem im EZB-Rat, dem obersten Beschlussorgan der Notenbank, vertreten./cb/DP/bgf

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