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Sanierung mit Nebenwirkungen

Die Flughafen-Verantwortlichen staunten nicht schlecht, als die Verhandlungsführer von Air Berlin ihnen erklärten, warum sie künftig weniger für die Enteisung ihrer Flugzeuge im Winter bezahlen wollten. Das Gemisch zur Enteisung bestehe größtenteils aus beigefügtem Wasser, das wenig koste. Künftig wolle man daher nur noch für den Alkohol und die Zusatzstoffe bezahlen – und damit deutlich weniger als vorher.

Es ist nur eine Episode, doch sie zeigt, wie hart Air Berlin darum ringt, die laufenden Kosten zu reduzieren. 400 Millionen Euro will das Unternehmen bis Ende 2014 einsparen und so wieder in die schwarzen Zahlen fliegen. Der neue Chef Wolfgang Prock-Schauer muss zu Ende bringen, was sein Vorgänger Hartmut Mehdorn begann.

Der hatte dem Unternehmen mit dem Programm „Turbine 2013“ eine Rosskur verordnet: Die Zahl der verfügbaren Sitzplätze wurde zusammengestrichen, die Flotte wurde um 16 Flugzeuge verkleinert und 80 Ziele wurden aus dem Sommerflugplan gestrichen. Auch beim Personal wird gespart: Jeder zehnte der derzeit etwa 9000 Mitarbeiter soll gehen. Für diese Maßnahmen entstanden Air Berlin bislang zusätzliche Kosten von 35 Millionen Euro.

Allein im ersten Halbjahr hat die Airline einen Verlust von 196,5 Millionen Euro eingeflogen, etwa 17,8 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Insgesamt schrumpften die Kapazitäten um 8,4 Prozent, der Umsatz verringerte sich um 1,8 Prozent auf 1,11 Milliarden Euro. Zudem hat Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft im Ferienmonat Juli weniger Passagiere befördert als ein Jahr zuvor. Die Schwäche im Sommergeschäft begründet Air Berlin mit dem guten Wetter. Mit 3,4 Millionen Fluggästen wurden 5,1 Prozent weniger transportiert als im Vorjahr.

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24.04.2014, 22:25, Tradegate

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