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Schwache Schmuck-Nachfrage in Asien belastet Richemont

Reuters

Zürich (Reuters) - Die schwächelnde Konjunktur in Asien und eine Mehrwertsteuererhöhung in Japan haben die Geschäfte des Luxusgüterherstellers Richemont gebremst.

Die Verkäufe von Cartier-Schmuck und Luxusuhren wuchsen von April bis August zu konstanten Wechselkursen um vier Prozent und damit nur noch knapp halb so stark wie ein Jahr zuvor, wie Richemont vor der Aktionärsversammlung am Mittwoch mitteilte. Dabei machten die Schwäche von Dollar und Yen dem in Euro rechnenden Schweizer Konzern zu schaffen. Zu flexiblen Wechselkursen stiegen die Einnahmen noch um ein Prozent nach vier Prozent im Vorjahreszeitraum. Damit verfehlte der hinter LVMH zweitgrößte Luxusgüterhersteller der Welt die Erwartungen der Analysten.

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) kündigte an, ihre Gewinnschätzungen für Richemont wegen der geringeren Umsatzdynamik nach unten anpassen zu wollen. Nach Einschätzung der Bank of America Merrill Lynch verlief das Schmuckgeschäft enttäuschend. An der Schweizer Börse verlor die Aktie knapp vier Prozent.

Während Richemont die Verkäufe in Europa und im Nahen Osten zu aktuellen Wechselkursen um sechs Prozent steigern konnte, ging sie in der Region Asien-Pazifik um zwei Prozent zurück. Vor allem in Hongkong, Macao und China machten die Kunden einen Bogen um Schmuck der Marken Cartier und Van Cleef & Arpels sowie Edeluhren wie Lange & Söhne, Piaget, Vacheron Constantin, IWC oder Jaeger-Le-Coultre. In Japan brach der Absatz nicht unerwartet um 14 Prozent ein. Im Vorfeld der Mehrwertsteueranhebung im April war die Nachfrage nach teuren Uhren und Schmuck kräftig angezogen. Stark lief das Geschäft für Richemont in Amerika, wo die Verkäufe um sieben Prozent zulegten.

Auch Richemont-Konkurrenten wie der französische Luxushandtaschenhersteller LVMH und der Uhrenhersteller Swatch hatten über eine schwache Entwicklung in Hongkong berichtet hatten. Swatch hatte jüngst aber von einer Verbesserung in China und Hongkong gesprochen.

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