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Schwache Vorgaben der Wall Street belasten Asien-Börsen

Reuters

Sydney (Reuters) - Schwache Vorgaben der Wall Street haben am Mittwoch auf die Börsen in Fernost gedrückt.

Wie bereits in den USA sorgte auch in Asien die Ukraine-Krise weiter für Verunsicherung. In Tokio ging der Nikkei der 225 führenden Werte mit einem Minus von einem Prozent bei 15.159 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste Topix verlor ebenfalls knapp ein Prozent auf 1251 Zähler. Der MSCI-Index asiatisch-pazifischer Aktien außerhalb Japans fiel um 0,35 Prozent.

Für Verluste an der Tokioter Börse sorgte insbesondere ein kräftiges Kursminus beim Mobilfunker SoftBank, der Mutter von Sprint. Das US-Unternehmen hat einem Insider zufolge sein Angebot für die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US wegen kartellrechtlicher Hürden zurückgezogen. Für SoftBank-Aktien ging es um 3,5 Prozent nach unten.

Bei den Einzelwerten standen auch Aktien von Toyota im Interesse der Anleger. Der Autohersteller konnte seinen Gewinn deutlicher als erwartet steigern. Die Aktie fiel dennoch um knapp ein Prozent.

Analysten sagten, die Anleger hielten sich auch wegen der Entwicklungen in der Ukraine und in Argentinien zurück. "Die große Frage für den Markt ist aber, wann die Fed die Zinsen erhöht", sagte Investmentexperte Norihiro Fujito von Mitsubishi UFJ Morgan Stanley Securities. Auch an den meisten anderen asiatischen Märkten dominierten die negativen Vorzeichen. Die Börse in Seoul verlor 0,27 Prozent. Die Börse in Hongkong tendierte mit 0,5 Prozent im Minus.

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01.10.2014, 09:02, Frankfurt

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