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'Spiegel': Bafin will Devisenhandel der Deutschen Bank besonders untersuchen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Finanzaufsicht Bafin forciert einem Pressebericht zufolge ihre Untersuchungen bei der Deutschen Bank : Im Rahmen einer sogenannten Sonderprüfung will sie den Devisenhandel des deutschen Branchenprimus durchleuchten. Im Fokus stünden die Kontrollen und die Organisation des Geschäfts, berichtet der 'Spiegel' (Montag) mit Berufung auf das Konzernumfeld. Untersucht werde, ob die Bank diesen Bereich ordnungsgemäß organisiert hat und dieser über ausreichende Kontrollen verfügt. Eine Sprecherin sagte dem Magazin, die Bank unterstütze die Untersuchungen der Behörden und werde in begründeten Fällen disziplinarische Maßnahmen ergreifen. Die BaFin erklärte bislang, keine Anhaltspunkte dafür zu haben, dass Händler der Deutschen Bank in Manipulationen involviert seien.

Behörden weltweit untersuchen bereits seit vergangenem Herbst, ob es am Devisenmarkt ähnlich wie beim Referenzzins Libor zu Manipulationen gekommen ist. Die Deutsche Bank soll nach Bloomberg-Information inzwischen mehrere Händler suspendiert haben.

Viele Großbanken hatten zuletzt angekündigt, selbst nach möglichen Verstößen in den eigenen Reihen zu fahnden. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg haben deswegen Barclays , die HSBC , die Schweizer UBS sowie die US-Häuser Citigroup und JPMorgan mindestens ein Dutzend Händler gefeuert. In die Untersuchungen der Behörden ist nach 'Bloomberg'-Informationen zuletzt mit dem Einstieg der US-Notenbank Fed Schwung gekommen.

Die Deutsche Bank gehört zu den dominierenden Akteuren im Devisengeschäft. Dieses gilt mit einem täglichen Volumen von zuletzt rund 5 Billionen Dollar als größter Finanzmarkt der Welt. Ein großer Teil des Handels findet dabei zwischen Finanzunternehmen über ihre Händler statt, die einen Preis nach Angebot und Nachfrage festlegen./stk/zb

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