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Stromtrasse durch Hessen - Al-Wazir bringt Erdkabel ins Spiel

WIESBADEN/FRANKFURT (dpa-AFX) - In der Debatte um eine neue Stromtrasse quer durch Deutschland spricht sich auch der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) für eine Verlegung unter der Erde aus. 'Da, wo es technisch möglich und ökonomisch vertretbar ist, bin ich dafür, das zu prüfen', sagte Al-Wazir der 'Frankfurter Rundschau'. 'Wir wollen, dass sowohl Belange des Naturschutzes als auch Belange von Anwohnerinnen und Anwohnern berücksichtigt werden.' Auch Bundeslandwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat sich dafür ausgesprochen.

Deutschlands größte Stromtrasse soll durch mindestens fünf Bundesländer - darunter Hessen - führen und ab 2022 Windstrom von Schleswig-Holstein nach Bayern bringen. Sie soll die Stilllegung von Atomkraftwerken im Süden kompensieren.

Al-Wazir betonte im 'FR'-Interview, dass er die Grundentscheidung der Trasse für richtig halte, 'weil wir mehr Vernetzung brauchen'. Allerdings stelle sich beim Erdkabel die Frage, wie leistungsfähig es sei. 'Das ist auf kurzer Strecke kein Problem, auf langen Strecken schon. Und natürlich ist es auch eine Kostenfrage.'/kra/DP/fn

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