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ThyssenKrupp: Starke Zahlen, starke Aktie

Boerse-Daily.de

Die Anleger hatten nicht damit gerechnet - und so hat sich ThyssenKrupp heute mit deutlichem Abstand vom Gewinnerfeld der DAX-Titel abgesetzt: Umsatz, Gewinn, Auftragseingang im ersten Kalenderquartal lagen über den Erwartungen, der Schuldenstand indes war niedriger als angenommen. Die Ergebnisse lagen zwar nicht extrem über den Prognosen. Aber doch weit genug, um dafür zu sorgen, dass viele Anleger die Aktie nun als einen Titel ansehen könnten, der gegenüber dem Gesamtmarkt etwas aufzuholen hat.

Dabei hat Thyssen in Relation zum DAX gegenüber dem Jahresanfang zwar deutlich stärker zugelegt. Aber wenn man sich den hier abgebildeten Chart auf Wochenbasis ansieht, erkennt man sofort, dass Thyssen ähnlich wie z.B. die Commerzbank oder K+S zu den „fallen angels" gehört, die seit der großen Trendwende Anfang 2009 irgendwann aus dem Kordon der steigenden DAX-Titel ausgeschert sind. Die überraschend starken Quartalszahlen könnten nun der Treibsatz sein, um diese Divergenz zum Index wieder etwas zu reduzieren, vorausgesetzt, die Käufe bleiben keine Eintagsfliege.

Sie sehen im Chart, dass Thyssen jetzt über das Zwischenhoch vom Februar bei 20,72 Euro hinaus auf neue Jahreshochs gelaufen ist, nun aber bereits mit der Widerstandszone 22,49/23,29 Euro die nächste charttechnische Hürde vor sich hat. Angesichts der auch auf Wochenbasis leicht überkauften Markttechnik (hier die Stochastik) und der in den letzten Wochen auffällig schwindenden Umsätze bei steigenden Kursen kann man nicht einfach voraussetzen, dass ThyssenKrupp diese Hürde gleich im ersten Anlauf überspringen wird. Wir würden daher folgendermaßen vorgehen:

Wer hier bereits konform zur kurzfristig bullishen Tendenz auf der Long-Seite investiert ist, hätte im Bereich von 20,40 Euro, knapp unterhalb der nun genommenen Charthürde der Februar-Zwischenhochs, ein sinnvolles Niveau zur Absicherung der aufgelaufenen Gewinne. Dieser Rallye hinterherlaufen sollte man unseres Erachtens aber nicht, das heißt Zukäufe oder den Neueinstieg für noch nicht investierte Akteure sollte man nun zurückstellen, bis ThyssenKrupp auch die Widerstandszone 22,49/23,29 Euro mit Closings über 23,50 Euro signifikant bezwungen hätte und den Stoppkurs dann umgehend auf 22,20 Euro nachziehen.

ThyssenKrupp (Wochenchart in Euro):

Widerstände: 22,49 / 23,29 / 26,34 / 36,20

 Unterstützungen: 20,72 / 19,25 / 18,64 / 18,57 / 15,10

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