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Unternehmensberichte

Mit Rabatten gegen die Krise

Für die Sportbranche sind die Olympischen Spiele in London eine Art Dauerwerbesendung: Fast rund um die Uhr sind Marken wie Adidas, Asics oder Nike auf den Fernsehbildschirmen in aller Welt zu sehen. Die Konzerne können die Reklame gut brauchen, denn sie bekommen die Wirtschaftskrise immer stärker zu spüren. Vor allem in Europa werden viele Anbieter die T-Shirts, Turnschuhe und Accessoires nur noch mit kräftigen Rabatten los. Das zeigt ein Blick auf die jüngsten Quartalszahlen der Sportartikelhersteller.

Beispiel Columbia: In den europäischen Kernmärkten des amerikanischen Outdoor-Konzerns ist der Umsatz im zweiten Quartal um mehr als ein Fünftel eingebrochen. Das hat zwar auch damit zu tun, dass der Euro an Wert verloren hat. Das Unternehmen aus Oregon begründet den scharfen Rückgang aber vor allem mit Niedrigpreisaktionen im Handel. Zudem hätten die Ladenbesitzer angesichts der wirtschaftlichen Turbulenzen weniger Ware für die nächsten Monate geordert.

Selbst Branchenführer Nike muss den Rotstift ansetzen, um Kickstiefel und Badehosen, Flipflops und Golfshirts in dem von der Flaute besonders gezeichneten Westeuropa an den Mann zu bringen. So ging der operative Gewinn in der Region im vierten Quartal des Geschäftsjahrs (zum 31. Mai) um sechs Pro

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