Unternehmensberichte

Wall Street spekuliert auf EZB-Handeln in Euro-Krise

Hoffnungen auf massive Eingriffe der Europäischen Zentralbank im Kampf gegen die Schuldenkrise haben die Wall Street zu Wochenbeginn angetrieben. Investoren setzten auf die von EZB-Chef Mario Draghi in Aussicht gestellten Anleihenkäufe, um den strauchelnden Euro-Staaten Italien und Spanien unter die Arme zu greifen. Zudem halfen optimistische Äußerungen der internationalen Geldgeber von EU und IWF über die Verhandlungen mit der griechischen Regierung, um Zuversicht zu verbreiten. Obwohl der ums Überleben kämpfende US-Aktienhändler Knight Capital Group mit einem kräftigen Minus den Markt belastete, sahen Händler in dem Fall auch Positives. "Es sorgte für ein wenig Erleichterung, dass nicht noch ein großer Broker die Türen schließt", sagte Larry Peruzzi von Cabrera Capital Markets in Boston. Eine Gruppe von Investoren will das Unternehmen am Leben halten.

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