Der Industriekonzern ThyssenKrupp setzt den Rotstift in seiner europäischen Stahlsparte an. 500 Mill. Euro sollen in den nächsten knapp drei Jahren eingespart werden. Die Effizienz soll verbessert werden, aber es sollen auch einzelne Einheiten komplett stillgelegt, verlagert oder verkauft werden. Dies gefährdet bis zu 3 800 Arbeitsplätze bei Steel Europe.
Börsen-Zeitung, 9.2.2013
ahe Düsseldorf - Der Dax-Konzern ThyssenKrupp räumt in seinem Stahlgeschäft weiter auf. Nach dem Verkauf der traditionsreichen Edelstahltochter Inoxum und der bereits eingeleiteten Abgabe der amerikanischen Stahlsparte hat der Konzern nun auch für seine europäischen Stahlaktivitäten einen Restrukturierungsplan vorgelegt. Ziel ist es, die operativen Kosten um rund 500 Mill. Euro im Jahr zu senken. ThyssenKrupp Steel Europe soll damit ein Viertel des gesamten neuen Kostensenkungspakets von 2 Mrd. Euro tragen, ...
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