Unternehmensberichte

Morgan Stanley holt sich die Top-Position bei M & A

Börsen-Zeitung, 9.2.2013

kb Frankfurt - Morgan Stanley hat erstmals die Top-Position bei abgeschlossenen Mergers & Acquisitions (M & A) in Deutschland erklommen. Mit 22 im Jahr 2012 abgeschlossenen Mandaten im Volumen von knapp 30 Mrd. Euro verwies die US-Investmentbank die im Jahr davor führende Deutsche Bank auf den 2. Rang. Auf diese beiden Häuser entfällt damit ein Viertel des M & A-Beratungsmarktes in Deutschland (siehe Grafik).

Rothschild rückt auf Rang 3 (i. V. 4) und J. P. Morgan auf Rang 4 (6) vor, während Goldman Sachs abgeschlagen auf den 5. (2.) Rang rutscht. Dies geht aus der regelmäßig von der Börsen-Zeitung erstellten Übersicht zu Unternehmensübernahmen, -verkäufen und Fusionen hervor, bei denen deutsche Unternehmen involviert sind. Während die Anzahl der 2012 abgeschlossenen Mandate mit 319 nach 317 quasi auf Vorjahresniveau lag, erhöhte sich das Volumen leicht um knapp 5 % auf 231,3 (220,7) Mrd. Euro.

Für das laufende Jahr zeigen sich die M & A-Berater recht zuversichtlich. Nach einem guten Start in den USA erwartet Dirk Albersmeier, Leiter M & A von J. P. Morgan hierzulande, "dass im Laufe des Jahres 2013 auch in Deutschland die Bereitschaft für M & A-Transaktionen deutlich zunehmen wird". Die deutschen Unternehmen seien gut aufgestellt, hätten ihre Bilanzen deutlich gestärkt und beschäftigten sich wieder intensiver mit dem Thema M & A als Teil der Unternehmensstrategie, so Armin von Falkenhayn, Co-Leiter des Investment-Banking-Geschäfts der Deutschen Bank in Deutschland.

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