Börsenwelt Presseschau:Die Experten der verweisen auf die nun wohl bereits im August bevorstehende Übernahme von Porsche durch den Volkswagen-Konzern sowie die bis zu 1,5 Milliarden Euro an Steuern, welche Volkswagen nicht für die Finanzierung des Gemeinwesens in Deutschland zahlt, da VW zu den 4,5 Milliarden Euro auch eine einzige Stammaktie für die noch ausstehenden 50,1 Prozent der Porsche AG an die Porsche Automobil Holding SE übergibt. VW-Finanzvorstand Hans Pötsch, der mit einer Gruppe von Experten monatelang nach dieser Steuervermeidung gesucht hat, erklärt: Im Jahr 2014 wäre für den Zusammenschluss von VW und Porsche keine Steuern zu zahlen gewesen. Damit hat VW insgesamt knapp elf Milliarden Euro für die Porsche AG bezahlt. Arndt Ellinghausen, Analyst der Credit Suisse, schätzt den Wert der Porsche AG auf mindestens 21 Milliarden Euro. Nach dem Versuch der Übernahme von VW durch Porsche haben Anleger Porsche verklagt. Dabei geht es um Milliardenforderungen. Diese Prozessrisiken bleiben nun bei der Porsche Holding. Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender von Volkswagen, erwartet aus dem Zusammenschluss jährliche Kostenvorteile von 700 Millionen Euro, die sich VW und Porsche teilen wollen. Vor diesem Hintergrund sollten Anleger die Stammaktien von Volkswagen (im DAX werden die Vorzugsaktien geführt) mit einem Kursziel von 160 Euro und einem Stoppkurs bei 109,20 Euro kaufen.
Änderungen in den Musterdepots der :
Joachim Spiering, Verantwortlicher für das offensiv ausgerichtete Musterportfolio, hat seine 400 Anteile von Mobotix und seine 20 Aktien von Google wohl jeweils mit Verlust sowie seine 1.070 Titel von MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke anscheinend mit Gewinn ausgebucht. Dafür hat er 68 Papiere von Amazon.com zu 180,65 eingebucht, 2.450 Titel von Softing zu fünf Euro (Stoppkurs bei mittlerweile 4,80 Euro) und 430 Zertifikate (WKN ABN 3MX) auf den Index S&P Homebuilding zu 27,34 Euro (Stoppkurs bei 13,50 Euro). Nun möchte er noch 9.090 Papiere der Heidelberger Druckmaschinen AG aufnehmen und bei 0,92 Euro absichern.
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