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RATING/ROUNDUP/Moody's sägt an deutschem Spitzenrating: Ausblick nun negativ

LONDON (dpa-AFX) - Die Ratingagentur Moody's nimmt die Spitzenratings von Deutschland, den Niederlanden und Luxemburg unter die Lupe. Sie setzte den Ausblick für alle drei Länder am späten Montag auf negativ. Das bedeutet, dass eine Herabstufung drohen könnte. Bislang haben die Staaten eine stabile Bestnote von 'Aaa'. Das finnische Spitzrating sieht Moody's weiterhin ungefährdet.

Als Grund für die Überprüfung der Ratings nannte Moody's die steigende Unsicherheit über den Ausgang der Schuldenkrise in Europa. Es sei immer wahrscheinlicher, dass Griechenland die Eurozone verlassen müsse, schrieben die Experten der Ratingagentur. Selbst wenn dies nicht passiere, sei davon auszugehen, dass Länder wie Spanien und Italien weitere Hilfen bräuchten.

EUROKURS GIBT LEICHT NACH

Dabei sei davon auszugehen, dass die europäischen Staaten mit einer sehr guten Bonität die neuen Hilfen schultern müssten, führten die Moody's-Analysten weiter aus. Deutschland und die anderen wirtschaftlich starken Länder der Eurozone haben den schwächeren Partnern bereits unter die Arme gegriffen. Eine Abstufung des Spitzenratings würde einen Imageschaden bedeuten und könnte die Finanzierung verteuern.

Der Eurokurs gab in einer ersten Reaktion leicht nach. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,2124 US-Dollar./das/DP/he

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