Von Carsten Steevens, London
Börsen-Zeitung, 25.5.2012
Glücklich ist der US-Computerhersteller Hewlett-Packard (HP) mit dem im vorigen Oktober für 10,3 Mrd. Dollar übernommenen britischen Software-Unternehmen Autonomy bislang nicht geworden. Konzernchefin Meg Whitman äußerte sich anlässlich des angekündigten Abbaus von 27 000 Stellen bei HP unzufrieden über die operative Entwicklung der Firma aus Cambridge, deren Wachstum sich allerdings schon vor der Akquisition durch ihren Vorgänger Léo Apotheker abgeschwächt hatte. Mit der langen Leine, an der Autonomy mit Gründer und Chief Executive (CEO) Michael Lynch bislang geführt wurde, ist es nun offenbar vorbei. Autonomy wird künftig von dem im HP-Konzern für das Software-Geschäft zuständigen Bill Veghte geleitet.
Veghte tritt an die Stelle von CEO Lynch, der das Unternehmen verlässt und damit das profilierteste Opfer des drastischen ...
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