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Uran-Aktien: Uran der heißeste Rohstoff des Jahres

BULLE & B?RESEARCH

London (www.aktiencheck.de) - Bulle & Bär Research hat heute eine Research-Studie zu den Uran-Aktien veröffentlicht. Lesen Sie nachfolgend die Originalfassung der Experten:

Nach Einschätzung von Marin Katusa, Chief Energy Investment Strategist von Casey Research werden Uran-Aktien bald eine der größten Rallys der Geschichte erleben. Der Grund sei ein nie da gewesener Pessimismus in den Märkten, der ein antizyklisches Handeln mit der Aussicht auf riesige Gewinne geradezu aufdränge.

Aktuell sei der Preis für ein Pfund Uran niedriger als die Kosten für dessen Produktion. Dies sei natürlich eine unhaltbare Situation. Das letzte mal als dies der Fall gewesen sei, hätten Abonnenten von Casey Research Profite von bis zu 1.500% gemacht. Casey Research zeige auf warum der Uranpreis bald nur noch die Richtung zurück nach oben kennen werde und wie die Aktionäre von diesem atemberaubenden Bullenmarkt profitieren könnten.

Das Heilmittel für niedrige Preise seien niedrige Preise, so Casey Research mit dem Verweis auf ein altes Sprichwort. Sobald ein Rohstoff so günstig werde, dass die Produzenten keinen Dollar mehr damit verdienen könnten, würden viele Produzenten einfach ihre Tore schließen müssen, während die anderen ihre Produktion einlagern würden, um auf bessere Zeiten zu warten.

Sobald das Angebot dahin schwinde, die Nachfrage hingegen stabil bleibe, werde es zur Rohstoffknappheit kommen. Dann würden die Preise zwangsläufig steigen um die neue Realität wider zu spiegeln.

"Im Jahr 2006 wurde Uran zum großen Trendthema. Die Zahl der weltweit in der Exploration tätigen Uran-Firmen explodierte von 30 auf über 600. Heute sind wir zurück zu lediglich 30. Das kann nicht gesund sein", Amir Adnani, Gründer, Vorstandsvorsitzender und CEO, Uranium Energy Corp. (ISIN US9168961038/ WKN A0JDRR).

Oder kurz und knapp gesagt:

"Entweder die Uranpreise werden wieder steigen, oder die Lichter werden ausgehen", Rick Rule, Aufsichtsratsvorsitzender, Sprott US Holdings.

Was denken Sie wird passieren?

Die USA im Würgegriff des Uran:

Der ehemalige US-President Nixon habe stets die Abhängigkeit der USA von ausländischem Öl betont. Die meisten Amerikaner wären schockiert zu erfahren, dass die Abhängigkeit von Uran-Importen noch viel größer sei.

Über die Hälfte der jährlich in den USA für die Aufrechterhaltung der Stromversorgung benötigten 55 Millionen Pfund Uran kämen im Rahmen des "Megatons for Megawatts"-Programms aus Russland.

Die USA würde lediglich 3,5 Mio. Pfund pro Jahr selbst produzieren.

Dies sei der erste Grund dafür, das Uran und Uran-Aktien einen Höhenflug erleben würden.

Grund Nr. 1: Keine Kungeldeals mehr für Amerika

Das "Megatons for Megawatts"-Programm laufe Ende 2013 aus. Im Rahmen des 2011 ratifizierten "Transitional Supply Contract" müsse sämtliches in den USA genutzte Uran auch in den USA angeboten werden.

Und da liege der Hase im Pfeffer. Derzeit würden lediglich 3,5 Mio. Pfund in den USA produziert. Lediglich ein Tropfen im Eimer im Vergleich zu den jährlich 55 Mio. Tonnen die gebraucht würden, um die Lichter in den USA nicht ausgehen zu lassen.

Aktuell gebe es nur einige wenige Firmen in den USA, die Uran produzierten. Und davon seien einige gar nicht amerikanisch. So würden die Russen mehr Uran auf amerikanischem Boden produzieren, als die Amerikaner selbst.

Warum also nicht einfach mehr produzieren?

Zum einen würde man zehn Jahre brauchen, um eine Uran-Mine in Produktion zu bringen. Und in der Zwischenzeit wären die USA nahezu vollständig abhängig von den schrumpfenden Lagerstätten und dem ausländischen Uran-Angebot.

Und das seien lediglich die USA - wie aber sehe es mit einigen anderen Spielern im Markt aus...

Grund Nr. 2: Chinas atomarer Versorgungs-Wahnsinn

Der "Schock und Erfurcht"-Effekt von Fukushima habe nicht lange angehalten. Die meisten Regierungen hätten schnell gemerkt, dass es keine machbare Alternative zur Atomkraft gebe.

Die Umweltschützer fröhlich machen, würde landesweite Stromausfälle zur Folge haben. Das wiederum würde zu einer sehr unfröhlichen Bevölkerung führen, eine Sache die Politiker überhaupt nicht gerne hätten.

Die kommunistischen Chinesen hingegen, unbeschwert von demokratischen Erwägungen und Sorgen um eine Wiederwahl, hätten keine Sekunde ausgelassen, an ihrem Atomenergie-Programm weiter zu schmieden.

Zusätzlich zu den landesweit bereits existierenden 16 Atomreaktoren, baue Peking derzeit 29 weitere Atomkraftwerke. Die 51 Atomreaktoren im Planungsstatus dazu gerechnet, mache dies insgesamt 96.

"China ist jetzt eines der wichtigsten Länder, wenn nicht das wichtigste Land, in der globalen Atomindustrie", Antony Frogatt, Senior Analyst bei Chatham House, einer britischen Denkfabrik.

Das bedeute China werde bald zu den USA aufschließen, die derzeit 104 Atomkraftwerke im Betrieb hätten. Damit werde China zum Anwärter auf den Titel "Größter Uran-Verbraucher der Welt".

Nach den Prognosen der Internationalen Atomenergie Agentur (IAEA) werde China bis zum Jahr 2035 seinen Anteil an den globalen Atomenergie-Kapazitäten von nur 3% in 2008 auf 19% steigern.

Indien, eine weiteres aufstrebendes Land mit ständig wachsendem Energiehunger, werde ebenfalls eine Zukunftskraft mit weltweiter Geltung auf dem Atomenergiemarkt.

Die USA seien auch nicht untätig. Im März 2013 seien die Grundsteine für zwei weitere Atomkraftwerke in South Carolina und Georgia gelegt worden - die ersten neuen Atomreaktoren auf amerikanischem Boden seit über drei Jahrzehnten.

Aber China, Indien und die USA seien nicht die einzigen Länder, die ihre Atomkraft hochschnellen ließen...

Grund Nr. 3: Japan feiert Comeback vom Rand des Abgrunds

Zwei Jahre nach der Entscheidung der japanischen Regierung alle außer zwei der Atomkraftwerke des Landes still zu legen, sei die Abe-Regierung startklar diese Nuklearreaktoren wieder ans Netz zu bringen, möglicherweise bereits im Juli.

Als Japan im Jahr 2011 seine 52 Reaktoren still gelegt habe, hätten sich 20 Mio. Pfund jährlicher Uran-Nachfrage in Luft aufgelöst. Schlimmer noch, die Japaner hätten 15 Mio. Pfund ungenutzter Lagerbestände Uran auf den Markt geworfen und den Uranpreis damit nieder geschmettert.

"Der größte Preisdruck ist derzeit der massive Inventar-Überhang. Sollten die Japaner grünes Licht für den Neustart geben, wäre dieses Überangebot sofort erloschen. Dies wäre sehr gut für den Uranpreis", Joel Crane, VP Research, Morgan Stanley Melborne.

Der Neustart der Atomkraftwerke stehe außer Frage. Es sei nicht abzusehen, wie hoch dies den Uranpreis treiben werde, aber man solle sich den Hut festhalten, es werde ein wilder Ritt.

Und wer mutig genug sei jetzt in unterbewertete, solide Uranfirmen zu investieren, der könne in der Tat ein sehr glücklicher Reiter werden.

Top-Empfehlung Nr. 1: Der Billig-Produzent

Die Top-Empfehlung sei Uranium Energy Corp. mit ihrem Vorstandsvorsitzenden und CEO Amir Adnani.

UEC besitze attraktive Bergbaulizenzen in Wyoming und im ganzen amerikanischen Südwesten - Texas, New Mexiko, Arizona, Colorado und Utah - eine Region die historisch die Region mit der größten Dichte an Uran-Minen gewesen sei.

Uranium Energy sei einer der Uranproduzenten mit den niedrigsten Produktionskosten in den Vereinigten Staaten. UEC's Spezialität sei das In-Situ-Verfahren, die kosten-effizienteste und umweltfreundlichste Methode zur Urangewinnung.

Derzeit werde das In-Situ-Verfahren lediglich in einem Drittel der weltweiten Uran-Produktion genutzt, aber Uranium Energy Gründer und CEO Amir Adnani sagt voraus, das Verfahren werde in der Zukunft der Uran Produktion noch eine sehr viel größere Rolle spielen. Visionäre Firmen wie Uranium Energy würden mit ihren Technologievorteil Marktanteile gewinnen.

Langjährigen Abonnenten des monatlichen Newsletters Casey Energy Report sei Uranium Energy bereits bekannt. UEC sei Mitglied in Casey's "Verzehnfacher-Club".

In einer spektakulären Rally von USD 0,25 im November 2008 (als Casey erstmals UEC empfohlen habe) sei die UEC-Aktie in sieben Monaten auf USD 2,60 gestiegen. Uranium Energy habe den Abonnenten von Casey Energy Report mehr als 1000% Rendite gebracht.

Marin Katusa von Casey Research rechnet mit einer Wiederholung dieser einmaligen Rally. Gerade jetzt seien Uran-Aktien so unterbewertet. Für solide Firmen mit beträchtlichen Uranvorkommen und genügend Cash in der Bank sei ein dramatischer Anstieg des Aktienkurses praktisch bereits im Kuchen gebacken.

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