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US-Verbraucherpreise stagnieren im September

Reuters

Washington (Reuters) - Die Verbraucherpreise in den USA stagnieren wegen billigerer Energie.

Waren und Dienstleistungen kosteten im September durchschnittlich genauso viel wie ein Jahr zuvor, wie das Arbeitsministerium in Washington am Donnerstag mitteilte. Ökonomen hatten mit einem Rückgang um 0,1 Prozent gerechnet<ECONUS>. Besonders deutlich verbilligte sich Benzin, während Lebensmittel mehr kosteten. Die sogenannte Kerninflationsrate, die die häufig stark schwankenden Preise für Energie und Nahrungsmittel ausklammert, stieg dagegen auf 1,9 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit mehr als einem Jahr.

"Die Inflation bleibt sehr gering, aber die Kernteuerung legt unerwartet deutlich zu", sagte Helaba-Analyst Ralf Umlauf. "Die Erwartung einer Zinswende der Notenbank Fed wird dadurch wiederbelebt." Einige Experten rechnen mit einem ersten Schritt noch in diesem Jahr, andere erwarten dies erst für Anfang 2016. Die Währungshüter wollen vor einer Zinswende einigermaßen sicher sein, dass sich die Inflation mittelfristig auf die angestrebte Marke zubewegt.

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