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Verbund erwartet drastischen Gewinneinbruch

Österreichs größter Stromkonzern Verbund stellt sich auf magere Zeiten ein. Fallende Strom-Großhandelspreise infolge einer massiven Überangebots würden den Gewinn im laufenden Jahr deutlich schmälern, erklärte der teilstaatliche Konzern am Mittwoch. „Wir haben kein Umfeld, wo eine kleine Krise da ist, sondern eine revolutionäre Veränderung, die im gesamten Sektor vonstattengeht“, sagte Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber. Der Konzerngewinn werde 2014 voraussichtlich um 74 Prozent auf rund 150 Millionen Euro einbrechen, bekräftigte der Konzern.

Verbund machen ebenso wie den großen deutschen Versorgern die gefallenen Großhandelspreise zu schaffen. Vor allem Deutschland produziert derzeit mehr Strom als benötigt wird – unter anderem durch die massive Förderung von Wind- und Sonnenenergie sowie die niedrigen Preise für CO2-Verschmutzungszertifikate, durch die sich der Betrieb von Kohlekraftwerken wieder lohnt. Verbund erzeugt seinen Strom hauptsächlich aus Wasserkraft. Für diese Art der Energiegewinnung gebe es im Gegensatz zur Erzeugung aus Wind- oder Sonnenkraft keine Förderung, beklagte Anzengruber.

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