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Verkauf von Service-Tochter der "Bad Bank" FMS geplatzt

Reuters

Frankfurt (Reuters) - Die staatliche Abwicklungseinheit des Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate (HRE) bringt ihre Service-Tochter nicht los.

Verkauf von Service-Tochter der "Bad Bank" FMS geplatzt

Der scheidende FMS-Vorstandssprecher Christian Bluhm hat den Verkauf der FMS Wertmanagement Service GmbH abgesagt, wie ein Sprecher am Mittwoch bestätigte. Der potenzielle Käufer, mit dem exklusiv verhandelt wurde, habe überraschend einen Rückzieher gemacht. Bluhm nannte die Entwicklung "enttäuschend". Noch vor zwei Wochen hatte er sich zuversichtlich gezeigt, den Verkauf bis Juni über die Bühne bringen zu können. Nun hieß es, die Trennung von der Service GmbH werde "weder in dieser noch in einer anderen Form weiterverfolgt".

Der Verkauf hätte den knapp 400 Mitarbeitern der Service GmbH eine Zukunftsperspektive bieten sollen. Ihre Aufgabe ist es, die teils riskanten Portfolien zu betreuen, die über die Zeit abgewickelt werden sollen. Nun dürfte die Belegschaft mit den Immobilien- und Wertpapierbeständen schrumpfen. Schon 2016 sollen nur noch 360 Mitarbeiter übrig sein.

Die HRE stand in der Finanzkrise vor dem Aus und konnte nur dank staatlicher Hilfen von zeitweise mehr als 100 Milliarden Euro gerettet werden. Die guten Teile wurden auf den Immobilienfinanzierer pbb Deutsche Pfandbriefbank übertragen, der privatisiert werden muss, vorzugsweise über einen Gang an die Börse. Die gefährlichsten HRE-Wertpapiere und Kredite landeten in der "Bad Bank" FMS Wertmanagement.

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