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Verlängerte Strafzölle für chinesische Solarmodule

HANDELSBLATT

Die EU verlängert die Strafzölle auf Solarpaneele aus China um zwei Jahre. Das haben die EU-Staaten am Montag in Brüssel beschlossen. Betroffen ist aber nur eine Minderheit der chinesischen Unternehmen, erklärte die EU-Kommission: Etwa drei Viertel der Firmen bleiben straffrei, weil sie sich an Exportbedingungen halten, die die EU und China im Sommer ausgehandelt hatten. Die Zölle von durchschnittlich 47,7 Prozent gelten ab dem 6. Dezember - die Höhe hängt vom Unternehmen ab. Der Branchenverband EU ProSun begrüßte den Schritt.

Damit geht Europa gegen Unternehmen vor, die ihre Produkte aus EU-Sicht zu unzulässig niedrigen Preisen (Dumping) anbieten. Die EU straft nun auch Unternehmen, die von Subventionen des chinesischen Staates profitieren. Bereits im Juni hatte die EU-Kommission Anti-Dumping-Zölle beschlossen, diese galten aber zunächst nur für ein halbes Jahr.

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31.10.2014, 09:05, außerbörslich

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