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Wall Street schließt im Minus

HANDELSBLATT

Spekulationen über einen schneller als allgemein erwarteten Ausstieg der US-Notenbank aus ihrer lockeren Geldpolitik haben die US-Börsen am Dienstag belastet. Der Präsident der Notenbank von Atlanta, Dennis Lockhart, hatte in einem Interview davon gesprochen, dass die Fed mit einem Zurückfahren ihrer Anleihen-Käufe schon im kommenden Monat beginnen könnte, der Schritt aber auch später kommen könne. Nicht alle Börsianer waren aber davon überzeugt, dass Lockharts Worte tatsächlich die Ursache für die nachgebenden Kurse waren: Die Anleger suchten vielmehr nach einem Grund, um ihre Papiere nach den zuletzt rekordhohen Kursen zu verkaufen, sagte Ryan Detrick, Aktienstratege bei Schaeffer's Investment Research. Da kämen ihnen die Aussagen Lockharts gerade recht, auch wenn das Fed-Mitglied eigentlich nichts Neues gesagt habe.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging 0,6 Prozent tiefer bei 15.517 Punkten aus dem Handel. Der Index pendelte im Handelsverlauf zwischen einem Hoch von 15.608 Punkten und einem Tief von 15.473 Punkten. Auch der breiter gefasste S&P-500 verlor 0,6 Prozent auf 1697 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab 0,7 Prozent ab auf 3665 Stellen. Der S&P 500 hat in fünf der vergangenen sechs Wochen zugelegt und dabei sieben Prozent gewonnen. Am Freitag hatte er ebenso wie der Dow auf einem Allzeithoch geschlossen. Der Deutsche Aktienindex Dax ging in Frankfurt mit einem Abschlag von 1,2 Prozent auf 8299 Punkte aus dem Handel.

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