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Was macht man mit seinen Aktien?

Der OnVista-Börsenfuchs
Was macht man mit seinen Aktien?

Hallo, Leute! Was tun mit meinen Aktien? Headline eines guten Artikels in der FAZ vom Samstag. Damit ist zumindest klar, dass es um Anleger geht, die irgendwann früher Aktien gekauft haben (eine richtige Entscheidung). Und dazu fällt mir die Antwort noch am Leichtesten, denn: Ich gehe einfach mal davon aus, dass alle Käufer auch Stop-Loss-Orders genutzt bzw. sich feste Kursmarken gesetzt haben, um - wenn’s schief läuft - Verluste konsequent zu begrenzen. Also: Haltet Euch an Eure Vorsätze! Eine Phase wie jetzt ist natürlich auch geeignet, seine persönliche Strategie zu überprüfen: Sollte ich bestimmte Branchen oder Einzelwerte aus meinem Depot gegen andere austauschen? Sollte ich beispielsweise meinen (bisher geringen) Anteil von US-Aktien erhöhen?

Ich denk mal, dass den Nicht-Aktienbesitzern unter Euch die Entscheidung schwerer fällt. Ähnliches gilt für Anleger, die über frisches Geld verfügen und das aktuelle Börsenumfeld nicht gerade als einladend empfinden. Tja, abgesehen davon, dass der Börsenfuchs niemand die Entscheidung abnehmen will und kann - hier lassen sich Taktiken kombinieren, je nach persönlicher Einstellung zur Aktie. Beispiel: 50 Prozent Liquidität, 30 Prozent Aktien, 20 Prozent Gold. Man könnte aber auch noch vorsichtiger vorgehen, indem Wertpapiere und Edelmetall nicht direkt, sondern über Derivate und Zertifikate erworben werden. Dadurch lässt sich der Kapitaleinsatz vermindern.

Achtet bitte darauf, meine Freunde, wie die täglichen Börsenverläufe erklärt werden! Wir alle würden ja nur zu gerne wissen, wie es jetzt weiter geht. Anhaltende Konsolidierung, weiterer Absturz, Stabilisierung oder bald schon Erholung mit Fortsetzung des unterbrochenen Langfrist-Trends? Der heutige Wochenauftakt muss zunächst mal zeigen, was die Korrektur der Korrektur vom Freitag wert war, als der Dax sich nachmittags und abends munter aufrappelte und - man mag’s kaum glauben - wieder dicht an die 9.100 Punkte heranrobbte. Glaubt mir, meine Freunde, es wird ganz oft „preisbedingt“ ge- oder verkauft, also nicht als Folge neuer Entwicklungen oder aktueller Nachrichten. So könnte (könnte!) allein die späte Erholung zum Wochenausklang für große Institutionelle der Anlass sein, mit Anschlusskäufen an den Markt zu gehen, um nichts zu verpassen.

Ach ja, fast hätte ich vergessen zu erwähnen, dass es eine Anlegergruppe gibt, die mit Gelassenheit zuschaut: Langfristige Aktionäre (mindestens drei bis fünf Jahre Zeithorizont). Denn die wissen, was Dividendenrendite bedeutet. Für diese Anleger ist und bleibt die Aktie konkurrenzlos!

boersenfuchs@onvista.de

Hinweis: Die Inhalte des „OnVista-Börsenfuchs“ dienen ausschließlich der Information und stellen weder eine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar noch sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die geäußerten Ansichten geben allein die Meinung des Autors wieder.

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22.10.2014, 17:45, Xetra

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