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Welthandelsorganisation schraubt Erwartungen erneut zurück

Reuters

Genf (Reuters) - Die schleppende Konjunktur wird auch in diesem Jahr den weltweiten Handel bremsen.

Die Welthandelsorganisation (WTO) schraubt ihre Prognose für den internationalen Güteraustausch erneut nach unten. Nach Angaben vom Dienstag geht sie für 2015 nun von einem Anstieg von nur noch 3,3 Prozent aus. Bislang lag die Erwartung bei 4,0 Prozent, ursprünglich gar bei 5,3 Prozent. "Wir rechnen damit, dass der Handel seine langsame Erholung fortsetzt", sagte WTO-Generaldirektor Roberto Azevedo. "Aber dieser Trend könnte leicht zunichtegemacht werden, da das Wirtschaftswachstum weiter fragil ist und es anhaltende geopolitische Spannungen gibt."

Das Handelswachstum lag im vergangenen Jahr mit 2,8 Prozent ebenfalls deutlich unter der ursprünglichen Vorhersage. In den vergangenen drei Jahren betrug es im Schnitt lediglich 2,4 Prozent. Zum Vergleich: In den Jahren 1990 bis zum Ausbruch der Finanzkrise 2007/2008 wurden durchschnittlich noch 6,0 Prozent erreicht.

Für 2016 prognostiziert die WTO ein Plus von 4,0 Prozent. Die Zahlen basieren auf Schätzungen zum Wirtschaftswachstum, die von anderen Organisationen wie dem Internationalen Währungsfonds (IWF) stammen. Der IWF wollte seine aktuellen Prognosen ebenfalls am Dienstag vorlegen.

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