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„Whistleblowing muss Asylgrund werden“

HANDELSBLATT

Als Konsequenz aus der Verurteilung des Wikileaks-Informanten Bradley Manning fordert die Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping, einen besseren Schutz für Bürgerrechtler. „Wir müssen Whistleblowing in die anerkannten Asylgründe aufnehmen“, sagte Kipping Handelsblatt Online. „Wem Verfolgung für die Wahrheit droht, muss in Deutschland Aufnahme finden.“

Ein US-Militärgericht hatte Manning gestern zu 35 Jahren Haft verurteilt. Das Gericht befand ihn für schuldig, rund 700.000 vertrauliche Papiere an die Enthüllungsplattform Wikileaks weitergegeben zu haben. Bürgerrechtler und Journalisten kritisierten das Urteil als Schlag gegen die Pressefreiheit. Die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ erklärte, durch das harte Vorgehen gegen Informanten werde es zunehmend schwerer, Fehlverhalten von Regierungen und Behörden aufzudecken.

Kipping sprach von einem schockierenden Urteil. „Das US-Militär will durch diese drakonische Strafe vor allem abschrecken“, sagte sie. Dies zeige, dass der Schutz "moderner" Bürgerrechtler mangelhaft sei. Manning will ein Gnadengesuch direkt an US-Präsident Barack Obama richten. Das kündigte sein Anwalt David Coombs an. „Jetzt ist die Zeit, um Mannings Leid zu beenden“, sagte Coombs. Das Weiße Haus reagierte zunächst kühl: Das Gesuch werde wie alle anderen auch geprüft, kündigte ein Sprecher an.

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