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Zyklon "Winston" verwüstet Fidschi-Inseln

Reuters

Sydney (Reuters) - Auf den Fidschi-Inseln im Südpazifik hat ein gewaltiger Zyklon eine Spur der Zerstörung hinterlassen.

Der tropische Wirbelsturm "Winston" fegte am Samstagabend mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 325 Kilometern in der Stunde über die Inseln. "Winston" ist mit der höchsten Kategorie 5 einer der schwersten Wirbelstürme, der je in der südlichen Hemisphäre registriert wurde. Am Sonntag war das Ausmaß der Zerstörung noch gar nicht ganz zu erfassen.

In letzter Minute hatte "Winston" die Richtung geändert und die Hauptstadt Suva nicht mit voller Wucht getroffen. In einigen Dörfern seien alle Häuser zerstört worden, berichtete Jone Tuiipelehaki vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen. Nach Angaben der Behörden des Inselstaates wurde mindestens ein Mensch getötet. Ein Mann sei auf der Insel Koro ums Leben gekommen, als ein Dach auf ihn gestürzt sei.

Die meisten Menschen hatten sich vor dem herannahenden Zyklon in den rund 760 Notunterkünften in Sicherheit gebracht. Touristen harrten in ihren Hotels aus. Fast im gesamten Inselstaat waren die Strom-, Wasser- und Telefonverbindungen zusammengebrochen. Dächer waren abgedeckt, Autos lagen wie Spielzeug verstreut. Die Regierung verhängte für 30 Tage einen landesweiten Ausnahmezustand. Schulen blieben für mindestens eine Woche geschlossen. Springfluten und Schlammlawinen wurden befürchtet.

Die Fidschi-Inseln mit ihren fast 900.000 Einwohnern sind ein beliebtes Urlaubsziel vor allem bei Australiern. Zu dem Archipel gehören rund 300 Inseln, sie sind zum Teil weit abgelegen.

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