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102-Prozent-Chance mit Fresenius Medical Care

Boerse-Daily.de

Zur Wochenmitte gehörte die Aktie von Medizintechnikanbieter Fresenius Medical Care zu den größten Gewinnern im DAX. Obwohl die Aktie gestern um 3,7 Prozent stieg, befindet sich sie noch immer um mehr als 50 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch bei 93,70 Euro. Bis vor kurzem war die Aktie technisch angeschlagen, doch das Anfang Januar erreichte Tief bei 55,44 Euro könnte die Wende bedeuten. Entsprechend befindet sich dort ein wichtiger Support für die FMC-Aktie, der sich zum Platzieren eines Stoppkurses eignen kann.

Fresenius Medical Care ist ein weltweit führender Anbieter von Produkten und Dienstleistungen der Dialysetechnik zur überlebensnotwendigen medizinischen Versorgung von Menschen mit chronischem und akutem Nierenversagen. Der Konzern wartet derzeit auf die Verfügung der US-Kartellbehörde zur Übernahme von NxStage Medical. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vermarktet Dialysegeräte sowie weitere Produkte für einen Einsatz in der Heimdialyse und der Intensivmedizin. Die Transaktion soll Anfang 2019 abgeschlossen sein.

In der Mehrheit positiv äußerten sich die Analysten zuletzt zur Aktie von Fresenius Medical Care. In ihrer aktuellen Studie bestätigten die Analysten von JP Morgan nach einer Investorenveranstaltung ihr Kursziel von 83,20 Euro und halten die Aktie weiterhin auf Übergewichten. Auf der hauseigenen Healthcare Conference habe er den Eindruck gewonnen, dass der vorläufige Ausblick des Dialyse-Anbieters für 2019 noch Luft nach oben habe, schrieb der zuständige Analyst am Dienstag. Das trieb die Aktie zur Wochenmitte an.

Aus technischer Sicht generierte der MACD durch Kreuzen der Signallinie nach oben ebenfalls ein Long-Signal. Auf dem aktuellen Niveau um 60 Euro können auch fundamentale Gründe für die Aktie sprechen. Mit einem für das laufende Jahr geschätzten Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12,7 (KGV19e) erscheint die FMC-Aktie nicht als zu teuer bewertet. Die Dividendenrendite von 2,1 Prozent kann zumindest als solide bezeichnet werden. Nächster Termin ist der 20. Februar. Dann legt der Konzern seine Zahlen zum vierten Quartal 2018 vor.

FMC (Tageschart in Euro) Tendenz:
FMC (Wochenchart in Euro)
Wichtige Chartmarken
Widerstände: 60,88 // 64,54 // 75,90 // 84,52
Unterstützungen: 55,44

Mit einem Open End Turbo Long (WKN UX7QR9) können risikobereite Anleger, die von einer steigenden FMC-Aktie ausgehen, überproportional profitieren. Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere beträgt 36,6. Der Einstieg in die spekulative Idee bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an und könnte im Basiswert bei 54,70 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 1,66 Euro. Ein Ziel nach oben könnte sich auf weitere Sicht um 83,20 Euro befinden. Das Chance-Risiko-Verhältnis dieser spekulativen Idee beträgt somit 4 zu 1.

Strategie für steigende Kurse
WKN: UX7QR9 Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 2,22 - 2,23 Euro Emittent: UBS
Basispreis: 38,2319 Euro Basiswert: FMC
KO-Schwelle: 38,2319 Euro akt. Kurs Basiswert: 60,32 Euro
Laufzeit: Open end Kursziel: 4,51 Euro
Hebel: 2,7 Kurschance: + 102 Prozent
Quelle: UBS

Trends-Update: Wirecard

Unsere vor drei Wochen vorgestellte Long-Idee, mit der WKN CQ6WM3 auf eine steigende Wirecard-Aktie zu setzen, erhöhte ihren Gewinn. Der Mini Future Long schloss gestern zum Geldkurs von 3,94 Euro und lag mit 41 Prozent im Plus. Positive Nachrichten trieben die Erholung der Aktie voran, wodurch der Trendkanal bestätigt wurde. Wer den Gewinn nicht mitnehmen, sondern in der Erwartung einer steigenden Aktie in dieser Position investiert bleiben möchte, kann den risikobegrenzenden Stoppkurs im Basiswert auf 135 Euro mitnehmen. Im Mini Future Long ergibt sich ein neuer Stoppkurs von 3,08 Euro, womit diese spekulative Idee über dem Vorstellungskurs abgesichert werden kann.

Wirecard (Tageschart in Euro) Tendenz:

Trends-Update: RWE

Unsere vor zwei Wochen vorgestellte Long-Idee, mit der WKN MF41JB auf eine steigende RWE-Aktie zu setzen, befindet sich im Gewinn. Der Mini Future Long schloss gestern zum Geldkurs von 5,95 Euro und lag mit 19 Prozent im Plus. Die Aktie ringt nach dem Anstieg der letzten Tage momentan mit der 200-Tage-Linie um 20 Euro. Wer den Gewinn noch nicht mitnehmen, sondern in der Erwartung einer steigenden Aktie in dieser Position investiert bleiben möchte, kann den risikobegrenzenden Stoppkurs im Basiswert auf 18,30 Euro anpassen. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein neuer Stoppkurs von 4,31 Euro, womit diese spekulative Idee näher am Vorstellungskurs abgesichert werden kann.

RWE (Tageschart in Euro) Tendenz:

Trends-Update: CTS Eventim

Auch unsere vor einer Woche vorgestellte Long-Idee, mit der WKN DS8DL8 auf eine steigende CTS-Eventim-Aktie zu setzen, befindet sich im Gewinn. Der Mini Future Long schloss gestern zum Geldkurs von 1,70 Euro und lag mit 12 Prozent im Plus. Die Aktie brach dynamisch aus dem Abwärtstrend nach oben aus. Wer den Gewinn noch nicht mitnehmen, sondern in der Erwartung einer steigenden Aktie in dieser Position investiert bleiben möchte, kann den risikobegrenzenden Stoppkurs im Basiswert auf 33,70 Euro anpassen. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein neuer Stoppkurs von 1,35 Euro, womit auch diese spekulative Idee näher am Vorstellungskurs abgesichert werden kann.

CTS Eventim (Tageschart in Euro) Tendenz:

Trends-Update: Lanxess

Ausgestoppt wurde zuletzt unsere Short-Idee, mit der WKN CP1S9S auf eine fallende Lanxess-Aktie zu setzen. Da wir den Stoppkurs zuvor auf 2,07 Euro angehoben hatten, endete der vorgestellte Mini Future Short mit einem Plus von 53 Prozent. Am Tief um 40 Euro drehte die Aktie um und erreichte mit dem Anstieg der Märkte in den letzten Tagen die Oberseite des Abwärtstrends, der aktuell zwischen 35,50 und 44,20 Euro beschrieben werden kann. Ein Ausbruch nach oben könnte nun eine nachhaltige Trendwende einleiten.

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UBS Deutschland AG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes. Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

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