DGAP-News: Veganz Group AG bereitet Börsengang vor (deutsch)

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    Veganz Group AG bereitet Börsengang vor

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Veganz Group AG bereitet Börsengang vor

13.10.2021 / 08:01
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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WEDER ZUR DIREKTEN NOCH INDIREKTEN VERBREITUNG, VERÖFFENTLICHUNG ODER
WEITERGABE IN DIE BZW. INNERHALB DER VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA,
AUSTRALIEN, KANADA, JAPAN ODER ANDEREN LÄNDERN, IN DENEN DIE VERBREITUNG,
VERÖFFENTLICHUNG ODER WEITERGABE DIESER MITTEILUNG RECHTSWIDRIG IST. ES
GELTEN WEITERE EINSCHRÄNKUNGEN. BITTE BEACHTEN SIE DIE WICHTIGEN HINWEISE AM
ENDE DIESER PRESSEMITTEILUNG.

Veganz Group AG bereitet Börsengang vor

- Einzigartige Position als Europas einziger Multi-Sortiment-Anbieter von
rein pflanzlichen Lebensmitteln [1]: Portfolio mit rund 120 [2] Produkten
deckt wichtigste Lebensmittelkategorien ab und wird bereits in über der
Hälfte aller europäischen Länder angeboten.

- Veganz adressiert die am schnellsten wachsende Kategorie im
widerstandsfähigen Lebensmittelmarkt: Der globale Markt für pflanzliche
Lebensmittel bietet mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate
(compound
annual growth rate (CAGR)) von 9 % im Zeitraum 2021-2026 [3] attraktive
Wachstumschancen.

- Weltweiter Megatrend hin zu einem nachhaltigeren Leben treibt
Marktwachstum für pflanzliche Lebensmittel: Positiver Effekt rein
pflanzlicher Ernährung auf Klima und Wasserhaushalt, da die CO2-Emission und
Wasserverbrauch ca. halb so groß wie bei herkömmlicher Ernährung mit Fleisch
sind. [4]

- Veganz unterstützt die Umsetzung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung
("UN SDGs"): Durch die Förderung einer rein pflanzlichen Ernährung in der
Gesellschaft und die Verwendung von möglichst nachhaltigem
Verpackungsmaterial trägt Veganz zu den UN SDGs bei.

- Langjährige Beziehungen zu bekannten Einzelhandels- und
Drogeriemarktketten bieten Wachstumspotenzial: Kooperationen u.a. mit EDEKA,
REWE, Rossmann, dm, SPAR, Coop, LIDL und ALDI ermöglichen weitere Steigerung
der Verkaufspunkte in Europa.

- Wettbewerbsvorteil und Potenzial für zukünftige Margenverbesserung durch
neuen Produktionsstandort: Eigene Produktion sichert spezifisches
Produkt-Know-how und hat das Potenzial, eine fast doppelt so hohe Marge wie
eine ausgelagerte Produktion zu erzielen.

- Angestrebter Bruttoemissionserlös von ca. EUR 35 Mio. für die Gesellschaft
zur Beschleunigung des organischen und anorganischen Wachstums:
Bruttoemissionserlös soll primär für den Aufbau der neuen Produktionsstätte
in der Nähe von Berlin sowie Investitionen in das weitere organische und
anorganische Wachstum von Veganz, z.B. für Forschung und Entwicklung, Ausbau
des Außendienstes, Marketing und weitere Expansion in ausgewählte
europäische Länder genutzt werden.

Berlin, 13. Oktober 2021 - Die Veganz Group AG ("Gesellschaft" und, zusammen
mit ihren Tochtergesellschaften, "Veganz"), das Berliner Unternehmen für
rein pflanzliche/vegane Lebensmittel mit Deutschlands innovativster
Lebensmittelmarke 2021 [5], plant in den nächsten Monaten ein erstmaliges
öffentliches Angebot (IPO) in Deutschland von neuen Aktien aus einer
Kapitalerhöhung und bestehenden Aktien von bestimmten Aktionären, eine
Privatplatzierung der Aktien in bestimmten anderen Ländern sowie die
Einbeziehung der Aktien in den Handel im Freiverkehr der Frankfurter
Wertpapierbörse (Scale Segment).

"Mit 10 Jahren Erfahrung ist Veganz ein "First Mover" auf dem Markt für
pflanzliche Lebensmittel. Unter dem Slogan 'Iss mal was fürs Klima!' glauben
wir, eine hochinnovative Produktpalette anzubieten, die die Bedürfnisse der
Verbraucher vom Frühstück bis zum Abendessen bedient. Zudem sind wir der
Auffassung, dass keiner unserer Wettbewerber ein vergleichbar breites
Sortiment hat, wie wir es haben", so Jan Bredack, Gründer und
Vorstandsvorsitzender (CEO) von Veganz. "Wir sehen ein positives Momentum
für rein pflanzliche Lebensmittel, das durch verschiedene Trends getrieben
wird, wie beispielweise das steigende Bewusstsein für Nachhaltigkeit bei der
Ernährung und für Tierschutz. Aber auch die heranwachsenden jüngeren
Generationen spielen eine wichtige Rolle, da die Zahl der Vegetarier,
Veganer und Flexitarier in diesen Generationen besonders hoch ist. Daher
glauben wir, dass wir ein vielschichtiges Wachstumspotenzial haben und dass
jetzt der richtige Zeitpunkt für einen Börsengang von Veganz ist."

Da die Notwendigkeit für Umwelt- und Klimaschutz noch nie so zentral war wie
heute, ist es die Vision von Veganz, Menschen auf der ganzen Welt zu
motivieren, eine pflanzliche Ernährung auszuprobieren und verantwortungsvoll
mit der Umwelt umzugehen. Mit dieser Vision trägt Veganz auch zur Erreichung
der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung SDG 6 (Sauberes Wasser und
Sanitäreinrichtungen), SDG 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz) sowie SDG 14
(Leben unter Wasser) bei. Das Management der Gesellschaft ist davon
überzeugt, dass die Veganz-Produkte einen Beitrag zu einer nachhaltigen
Zukunft leisten, da das Kaufverhalten der Kunden direkten Einfluss darauf
hat, wie viel CO2 in die Atmosphäre ausgestoßen, wie viel Wasser verbraucht
oder wie viel Grünfläche in den Regenwäldern gerodet wird. Durch die
Verwendung möglichst nachhaltiger Verpackungsmaterialien trägt Veganz ferner
zu SDG 12 (Verantwortungsvoller Konsum und Produktion) bei. Als
zweckorientierte Gesellschaft ist es eines der Ziele von Veganz, bis 2022
offiziell als "Beneficial Corporation" zertifiziert zu werden. Eine
Beneficial Corporation ist eine private Zertifizierung für gewinnorientierte
Unternehmen, die den Anspruch erheben, die höchsten Standards in Bezug auf
soziale und ökologische Aspekte, öffentliche Transparenz sowie rechtliche
Verantwortlichkeit zu erfüllen.

Einzigartige Marktposition als Europas einziger Multi-Sortiment-Anbieter von
rein pflanzlichen Lebensmitteln [6]

Veganz ist ein 2011 gegründeter Anbieter von eigenen Markenprodukten auf
rein pflanzlicher Basis. Dabei greift Veganz globale Food-Trends auf und
entwickelt Konzepte und Produkte, die dann exklusiv unter der Marke "Veganz"
platziert und verkauft werden. Das Veganz-Produktportfolio deckt 17
Produktkategorien ab und umfasst rund 120 Produkte mit 101 aktiven Produkten
zum 30. September 2021 für alle Lagerungsarten (ungekühlt, gekühlt und
tiefgekühlt). Zu den Produkten von Veganz gehören Frühstückszutaten,
Alternativen für Käse, Fleisch, Fisch und Aufschnitt, Proteinprodukte,
Fertiggerichte, Süßigkeiten und Snacks. Die Positionierung als
Multi-Sortiment-Anbieter ermöglicht es Veganz, kontinuierlich aktuelle
Lebensmitteltrends aufzugreifen, neue Produkte oder Kategorien in das
Sortiment aufzunehmen und schnell auf Kundenwünsche zu reagieren. So hat
sich das Sortiment von einfachen Basisprodukten hin zu komplexen Rezepturen
weiterentwickelt, die nicht einfach nachzuahmen sind. Das Hauptaugenmerk bei
der Erweiterung der Produktpalette liegt auf gekühlten und tiefgekühlten
Produkten, da diese ein hohes Potenzial in Bezug auf die Vertriebskanäle und
den Marktzugang bieten.

Da Veganz Nachhaltigkeit und Transparenz entlang der Lieferkette der
Produkte höchste Priorität einräumt, hat es den "Eaternity"-Score für die
Lebensmittelbranche mit eingeführt und war das erste Unternehmen, das den
Score auf den Verpackungen abgebildet hat. [7] Seit 2009 hat das Schweizer
Unternehmen Eaternity in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern eine
umfassende Datenbank zur Ökobilanzierung von Lebensmitteln aufgebaut. Alle
Produkte mit dem Eaternity-Label werden nach den Kriterien Klima-Score,
Wasserfußabdruck, Regenwald-Score und Tierwohl-Score bewertet.

Innovationen führen zu Wettbewerbsvorteil in einem stark wachsenden Markt,
der durch den globalen Megatrend zu nachhaltigerem Leben getrieben wird

Angesichts des veränderten Kundenverhaltens und der weltweiten
Anstrengungen, die Auswirkungen des Klimawandels und des
Bevölkerungswachstums abzumildern, bietet der Markt für rein pflanzliche
Lebensmittel ein erhebliches Wachstumspotenzial. Unabhängige Daten belegen,
dass sich eine rein pflanzliche Ernährung besonders positiv auf das Klima
und den Wasserhaushalt auswirkt. Danach führt eine rein pflanzliche
Ernährung zu einem CO2-Verbrauch von ca. 940 Kilogramm pro Jahr (inkl.
Äquivalente) [8], während Fleischkonsum mit ca. 1.760 Kilogramm pro Jahr
(inkl. Äquivalente) zu Buche schlägt. [9] Der Wasserverbrauch von Veganern
liegt bei ca. 710 Kubikmetern pro Jahr; aus einer Ernährung mit Fleisch
ergibt sich hingegen ein jährlicher Wasserverbrauch von ca. 1.580
Kubikmetern. [10] Es wird erwartet, dass der globale Markt für pflanzliche
Lebensmittel um 9,2 % von EUR 12 Mrd. im Jahr 2020 auf EUR 13,33 Mrd. im
Jahr 2021 und auf EUR 18,83 Mrd. im Jahr 2025 mit einer durchschnittlichen
jährlichen Wachstumsrate (compound annual growth rate (CAGR)) von 9 %
wachsen wird. [11]

Um dieses Marktpotenzial auszuschöpfen, setzt Veganz auf
Produktinnovationen, die auf vergleichsweise komplexen Herstellungsverfahren
und nicht nur auf Rezepturen beruhen. Im Gegensatz zu Rezepturen können
diese Herstellungsverfahren auch als geistiges Eigentum geschützt werden.
Dadurch ist Veganz zunehmend in der Lage, ein Produktportfolio anzubieten,
das von Wettbewerbern nicht ohne Weiteres nachgeahmt werden kann. Solche
Produktinnovationen beziehen sich jedoch nicht nur auf die Lebensmittel,
sondern auch auf deren Verpackung. Veganz setzt dabei auf nachhaltige und
nachwachsende Rohstoffe. So hat Veganz nach Kenntnis der Gesellschaft die
erste kompostierbare Verpackung für Kühlprodukte auf den Markt gebracht. Im
Jahr 2020 waren 84,4 % der Veganz-Verpackungen recycelbar, wiederverwendbar
und/oder kompostierbar.

Eigene Produktion ermöglicht Schutz von spezifischem Produkt-Know-how und
eröffnet Potenzial zur Margensteigerung

Während die Produktion heute größtenteils an Dritthersteller ausgelagert
ist, hat Veganz im Jahr 2020 in Berlin die erste eigene kleine
Produktionsstätte für Weichkäsealternativen errichtet. Durch die
Eigenproduktion kann sich Veganz spezifisches Produkt-Know-how sichern. Dies
ist ein wichtiger Aspekt zur Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb. Zudem
wird erwartet, dass die Bruttomargen beim Verkauf von Produkten aus eigener
Produktion deutlich höher sind als bei Produkten aus Drittproduktion.

Alexandra Vázquez Bea, Chief Financial Officer (CFO) von Veganz: "Mit der
vertikalen Integration durch den Ausbau der eigenen Produktion könnte sich
ein wesentlicher Faktor für Margensteigerungen ergeben. Der Aufbau eigener
Produktionskapazitäten mit Fokussierung auf die drei Kategorien
,Käsealternativen', ,Fischalternativen' sowie ,texturierte pflanzliche
Proteine' sollten es uns ermöglichen, Technologien und
Lieferantenbeziehungen noch effektiver zu nutzen, Kosten durch
Verbesserungen in der Lieferkette zu senken und darüber hinaus die
Rohstoffpreise durch mögliches Indoor-Farming zu optimieren. Aufgrund all
dieser Faktoren könnten Produkte aus unserer eigenen Produktion potenziell
eine fast doppelt so hohe Bruttomarge erzielen wie Produkte, deren
Produktion wir ausgelagert haben."

Vor diesem Hintergrund beabsichtigt Veganz, eine weitere größere
Produktionsstätte auf rund 10.000 Quadratmetern im Bundesland Brandenburg,
nahe Berlin, zu errichten. Veganz rechnet damit, mittelfristig den Anteil
der Umsatzerlöse aus der Eigenproduktion von 0,3 % zum 30. September 2021
auf 30 % zu erhöhen. In der neuen Produktionsstätte sollen rein pflanzlicher
Fisch (Räucherlachs, Garnelen, Thunfisch) und texturiertes Protein zur
Herstellung von ungekühlten Fleischersatzprodukten sowie Käsealternativen
produziert werden. Nach Kenntnis der Gesellschaft wird diese neue
Produktionsstätte die größte Produktionsstätte für pflanzliche
Käsealternativen in Europa sein.

Potenzieller Bestandteil der zukünftigen eigenen Produktion könnte auch das
ganzjährige sogenannte "Vertical Farming" von Gemüse, Obst, Speisepilzen und
Meeresalgen sein. Im Vertical Farming spiegeln sich die Bestrebungen von
Veganz wider, seine Produktionsmethoden so ökologisch wie möglich zu
gestalten. Vertical Farming ermöglicht es, Produktionsschritte einzusparen
sowie regional Pflanzen bei geringerem Wasserverbrauch und CO2-Ausstoß zu
produzieren. Zudem können ohne den Einsatz von Pestiziden eine höhere
Qualität der produzierten Pflanzen erreicht und damit die Artenvielfalt
geschützt werden. Überdies plant Veganz in der Produktion sehr flexibel zu
bleiben und unabhängig vom Weltmarkt für Rohstoffe zu werden.

Kooperationen mit namhaften Lebensmitteleinzelhändlern, Drogerieketten und
Discountern bieten großes Zuwachspotenzial in Zukunft für Verkaufspunkte und
damit die Umsatzerlöse

Das Markenartikelgeschäft im Einzelhandel ist der Kern- und
Hauptvertriebskanal von Veganz. In der DACH-Region (Deutschland, Österreich,
Schweiz), die Veganz als Kernmarkt betrachtet, vertreibt Veganz rein
pflanzliche Lebensmittel derzeit über namhafte Lebensmitteleinzelhändler wie
EDEKA, REWE, Coop, Aspiag oder Kaufland sowie Drogerieketten wie
Budnikowsky, Rossmann, dm und Müller und Discounter wie LIDL, ALDI, Penny
und Netto. International werden die rein pflanzlichen Lebensmittel über den
Lebensmitteleinzelhandel wie SPAR (Italien, Ungarn, Slowenien, Kroatien,
Griechenland, Zypern), Kaufland International (Tschechien, Slowakei,
Rumänien, Bulgarien, Kroatien, Polen), Coop (Dänemark) und Sonae/Continente
(Portugal) vertrieben. Zum 30. Juni 2021 war Veganz mit dem Produktportfolio
an 22.627 Verkaufspunkten (points of sale - "POS") [12] weltweit vertreten,
darunter auch die drei eigenen Stores in Berlin. Dies markiert den
vorläufigen Höhepunkt eines stetigen Anstiegs der weltweiten POS in den
letzten Jahren von 9.999 POS zum 31. Dezember 2018 um 76,4 % auf 17.638 POS
zum 31. Dezember 2019 sowie um 13,8 % auf 20.073 POS zum 31. Dezember 2020.
In der DACH-Region ist die Zahl der POS gleichzeitig von 9.299 POS zum 31.
Dezember 2018 um 75,2 % auf 16.289 POS zum 31. Dezember 2019 sowie um 15,4 %
auf 18.797 POS zum 31. Dezember 2020 gestiegen.

"Die Zusammenarbeit mit unseren Einzelhändlern ermöglicht es uns, ein sehr
etabliertes und verkaufsstarkes POS-Vertriebsnetz zu nutzen. Doch obwohl wir
mit mehreren Einzelhändlern eine langjährige Geschäftsbeziehung pflegen,
sind unsere Produkte noch nicht in deren gesamten Filialnetz vertreten. Wir
sehen dies als Chance, unser Portfolio in deren Filialen weiter auszubauen,
die Anzahl der POS zu erhöhen und damit unseren Umsatz in Zukunft zu
steigern.", erklärt CEO Jan Bredack.

Der zweite Vertriebskanal "Stores" umfasst den Verkauf über die drei eigenen
"Veganz"-Stores in Berlin. Um Verbraucher online zu erreichen, werden die
Produkte von Veganz über Online-Verkaufsplattformen wie amazon.com,
rohlik.cz, snacky.ch und vekoop.de sowie über Quick-Commerce-Anbieter wie
Gorillas, flink, Foodpanda und weezy angeboten. Zudem bietet Veganz seine
Produkte auch über den neuen Vertriebskanal "Food Service" in Kooperation
mit seinen Partnern an, beispielsweise dem Backwarenunternehmen Bakerman und
dem deutschen Fußballverein RB Leipzig. Für das weitere Wachstum dieses
Vertriebskanals befindet sich Veganz bereits in Gesprächen mit weiteren
namhaften europäischen Fußballvereinen, um die Möglichkeiten einer
zukünftigen Zusammenarbeit zu prüfen, und steht zudem in engen Verhandlungen
mit Aramark, einem der größten Caterer in Deutschland. Im Rahmen einer
solchen Kooperation sollen auch in den von Aramark betriebenen Kantinen rein
pflanzliche Produkte unter der "Veganz"-Marke angeboten werden.

Die bisherige Erfolgsgeschichte von Veganz zeigt sich in einem stetigen
zweistelligen Umsatzwachstum in den letzten Geschäftsjahren. Nach
unkonsolidierten Umsatzerlösen der Vertriebskanäle "Retail" und "Stores" von
EUR 20,3 Mio. (davon EUR 2,8 Mio. aus den "Veganz"-Stores [13]) im
Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2018 zeigte Veganz im Geschäftsjahr zum 31.
Dezember 2019 ein deutliches Wachstum von 32,0 % auf EUR 26,8 Mio. (davon
EUR 2,9 Mio. aus den "Veganz"-Stores [14]). Im Geschäftsjahr zum 31.
Dezember 2020 stiegen die unkonsolidierten Umsatzerlöse von Veganz weiter um
12,7 % auf EUR 30,2 Mio. (davon EUR 3,5 Mio. aus den "Veganz"-Stores [15]).
Die unkonsolidierten Umsatzerlöse von Veganz im Sechsmonatszeitraum zum 30.
Juni 2021 betrugen EUR 17,2 Mio. (davon EUR 1,7 Mio. aus den "Veganz"-Stores
[16]) und lagen damit 16,2 % über dem Sechsmonatszeitraum zum 30. Juni 2020.
Infolge der klaren Fokussierung auf die Umsetzung der Wachstumsstrategie
betrug das bereinigte EBITDA [17] der Gesellschaft im Geschäftsjahr zum 31.
Dezember 2020 EUR -2,1 Mio. und EUR -2,1 Mio. im Sechsmonatszeitraum zum 30.
Juni 2021.

Erfahrenes Managementteam mit starkem Engagement, begleitet von
Top-Investoren

Der Vorstand der Gesellschaft unter der Führung des Gründers und
Vorstandsvorsitzenden (CEO) Jan Bredack verbindet Unternehmergeist mit
langjähriger Branchenerfahrung sowie nachhaltiges Engagement für die
Unternehmensmission. Das ursprüngliche Konzept von Veganz wurde von Jan
Bredack entwickelt, der Veganz bereits seit Beginn leitet. Er verfügt über
mehr als 20 Jahre Vertriebs- und Kundenservice-Erfahrung aus der
Automobilbranche sowie der pflanzlichen Lebensmittelbranche. Alexandra
Vázquez Bea, Chief Financial Officer (CFO), hat über 14 Jahre
Managementerfahrung im Bereich Finanzen und Start-ups. Anja Brachmüller,
Chief Operating Officer (COO), verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in
den Bereichen Logistik, Einkauf und Verarbeitung in der
Lebensmittelindustrie. Moritz Möller, Chief Marketing Officer (CMO), kann
auf eine langjährige Marketing-Erfahrung zurückblicken und verfügt über die
strategische Expertise zur Steigerung der Sichtbarkeit der Marke Veganz.
Begleitet wird der erfahrene Vorstand von zahlreichen namhaften Investoren,
die zum Teil über ausgewiesene Expertise in der Lebensmittelbranche
verfügen. [18] Dazu gehören die Vegan Angels GmbH (14,1 %), die Paladin
Asset Management Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen
(12,5 %), Katjesgreenfood GmbH (7,8 %), Develey Holding GmbH & Co.
Beteiligungs KG (3,5 %) und Brandenburg Kapital GmbH (100%-ige
Tochtergesellschaft der Investitionsbank des Landes Brandenburg) (3,5 %).

Das Gesamtvolumen des Angebots im Rahmen des Börsengangs wird sich
voraussichtlich auf bis zu EUR 50 Mio. belaufen und setzt sich zusammen aus
neuen Aktien aus einer Kapitalerhöhung unter Ausnutzung des genehmigten
Kapitals der Gesellschaft sowie aus der Platzierung bestehender Aktien durch
bestimmte Aktionäre und einer marktüblichen Greenshoe-Option. Die
veräußernden Aktionäre beabsichtigen, Aktien im Rahmen des Börsengangs zu
veräußern, um einen ausreichenden Streubesitz und Liquidität im Handel der
Aktien der Gesellschaft sicherzustellen.

Für die Gesellschaft und wesentliche Aktionäre wird eine marktübliche
Sperrfrist (Lock-Up) von zwölf Monaten erwartet. Jan Bredack,
Vorstandsvorsitzender (CEO) der Gesellschaft, mit einer Beteiligung von 26,3
% der Aktien der Gesellschaft [19], wird einer Sperrfrist (Lock-Up) von 36
Monaten zustimmen, was sein starkes Engagement und seine Überzeugung einer
positiven Unternehmensentwicklung unterstreicht.

Die Gesellschaft strebt einen Bruttoemissionserlös aus dem Verkauf der neuen
Aktien in Höhe von ca. EUR 35 Mio. an, von dem sie den größten Teil für den
Aufbau der neuen Produktionsstätte in der Nähe von Berlin sowie für
Investitionen in das weitere organische und anorganische Wachstum von
Veganz, z.B. für Forschung und Entwicklung, den Ausbau des Außendienstes,
Marketing und die weitere Expansion in ausgewählten europäischen Ländern,
verwenden will.

M.M.Warburg & CO wird als Sole Global Coordinator und Sole Bookrunner
agieren. Die Quirin Privatbank wird als Co-Lead Manager fungieren.

Kontakt:

     cometis AG
     Claudius Krause
     Telefon: 0611 205855 28
     E-Mail: investorrelations@veganz.de
Über Veganz:

Veganz - Gut für dich, besser für alle - ist die Marke für pflanzenbasierte
Lebensmittel. Gegründet 2011 in Berlin, wurde die Gesellschaft als
europäische vegane Supermarktkette bekannt. Mit einer bunten und
lebensbejahenden Unternehmensphilosophie gelang es Veganz, die vegane Nische
aufzubrechen und den pflanzlichen Ernährungstrend auf dem Markt zu
etablieren. Das aktuelle Produktportfolio umfasst rund 120 Produkte (101
aktive Produkte zum 30. September 2021) in 17 Kategorien und ist in mehr als
der Hälfte aller europäischen Länder und in 22.627 Points of Sale (POS)
(Stand: 30. Juni 2021) erhältlich, darunter auch die drei Veganz-Filialen in
Berlin. Daneben wird das Veganz-Produktportfolio kontinuierlich um
hochwertige, innovative Artikel erweitert und die nachhaltige
Wertschöpfungskette stetig verbessert. Für dieses Engagement wurde Veganz in
einem exklusiven Handelsblatt-Ranking 2021 als einzige deutsche Gesellschaft
unter die Top 3 der innovativen Marken und zur innovativsten
Lebensmittelmarke Deutschlands gewählt.

WICHTIGE HINWEISE

Diese Mitteilung darf nicht in den Vereinigten Staaten von Amerika
(einschließlich ihrer Territorien und Besitzungen, eines jeden Bundesstaates
der Vereinigten Staaten und des District of Columbia, "Vereinigte Staaten"),
Australien, Kanada, Japan oder einer anderen Jurisdiktion, in der die
Veröffentlichung, Verbreitung oder Weitergabe rechtswidrig wäre,
veröffentlicht, verbreitet oder weitergegeben werden. Diese Mitteilung
enthält kein Angebot zum Verkauf von Wertpapieren und stellt keine
Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf von Wertpapieren der Veganz
Group AG ("Gesellschaft") in den Vereinigten Staaten, Australien, Kanada,
Japan oder einer anderen Jurisdiktion dar, in der ein solches Angebot oder
eine solche Aufforderung rechtswidrig ist. Die Wertpapiere der Gesellschaft
("Wertpapiere") dürfen nicht in den Vereinigten Staaten angeboten oder
verkauft werden. Es wird kein öffentliches Angebot der Wertpapiere in den
Vereinigten Staaten oder einer anderen Rechtsordnung außerhalb Deutschlands
stattfinden. Die Wertpapiere wurden und werden nicht gemäß dem U.S.
Securities Act von 1933 in seiner jeweils gültigen Fassung registriert. Die
Wertpapiere dürfen weder in den Vereinigten Staaten, Australien, Kanada oder
Japan noch an Staatsangehörige, Einwohner oder Bürger der Vereinigten
Staaten, Australiens, Kanadas oder Japans oder auf deren Rechnung oder zu
deren Gunsten angeboten oder verkauft werden.

Diese Mitteilung stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung
zum Kauf von Wertpapieren dar. Ein öffentliches Angebot in Deutschland wird
ausschließlich durch und auf der Grundlage eines Wertpapierprospekts
erfolgen. Eine Anlageentscheidung in Bezug auf öffentlich angebotene
Wertpapiere sollte nur auf der Grundlage eines Wertpapierprospekts getroffen
werden, der auf der Website der Gesellschaft (www.veganz.com) unverzüglich
nach Billigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
("BaFin")
veröffentlicht wird. Die Billigung eines Prospekts durch die BaFin sollte
jedoch nicht als Befürwortung der angebotenen Wertpapiere verstanden werden.
Anleger sollten Wertpapiere ausschließlich auf der Grundlage des die
Wertpapiere betreffenden Prospekts erwerben und den Prospekt lesen, bevor
sie eine Anlageentscheidung treffen, um die mit der Entscheidung zur Anlage
in die Wertpapiere verbundenen potenziellen Risiken und Chancen vollständig
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Jegliches in dieser Mitteilung erwähntes Angebot wird in Mitgliedstaaten des
Europäischen Wirtschaftsraums und im Vereinigten Königreich nur an Personen
gerichtet, die "qualifizierte Investoren" im Sinne des Artikel 2(e) der
Verordnung (EU) 2017/1129 ("Prospektverordnung") sind, im Fall des
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diese Mitteilung nur verteilt und richtet sich nur an Personen, die (i)
professionelle Anleger sind und unter Artikel 19(5) des Financial Services
and Markets Act 2000 (Financial Promotion) Order 2005 in der jeweils
geltenden Fassung ("Verordnung") fallen, (ii) Personen sind, die unter
Artikel 49(2)(a) bis (d) der Verordnung fallen ("high net worth companies",
"unincorporated associations" etc.) oder (iii) Personen sind, an die eine
Aufforderung oder Veranlassung zu einer Investitionstätigkeit (im Sinne von
Abschnitt 21 des Financial Services and Markets Act 2000) im Zusammenhang
mit der Emission oder dem Verkauf von Wertpapieren anderweitig rechtmäßig
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Plänen, die naturgemäß erheblichen Risiken sowie Unsicherheiten und
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Gesellschaft gibt keine Zusicherung ab und wird keine Zusicherung machen,
dass eine vorausschauende Aussage erreicht wird oder sich als richtig
erweisen wird. Die tatsächliche zukünftige Vermögens-, Finanz- und
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DIESE MITTEILUNG IST KEIN PROSPEKT, SONDERN WERBUNG IM SINNE DER
PROSPEKTVERORDNUNG; INVESTOREN SOLLTEN DIE IN DIESER WERBUNG IN BEZUG
GENOMMENEN WERTPAPIERE AUSSCHLIESSLICH AUF DER GRUNDLAGE DER IM PROSPEKT
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[1] Einschätzung der Gesellschaft.

[2] 101 aktive Produkte (Stand: 30. September 2021).

[3] Expert Market Research, Global Vegan Food Market: By Product Type: Dairy
Alternatives, Meat Substitutes, Egg Alternative, Vegan Bakery,
Confectionery, Plant-Based Snacks, Others; By Distribution Channel; Regional
Analysis; Historical Market and Forecast (2016-2026); Market Dynamics;
Competitive Landscape; Industry Events and Developments
(https://www.expertmarketresearch.com/reports/vegan-food-market).

[4] CO2-Rechner des Umweltbundesamts
(https://www.uba.co2-rechner.de/de_DE/).

[5] Ermittelt durch das Marktforschungsinstitut YouGov für das Handelsblatt.

[6] Einschätzung der Gesellschaft.

[7] Einschätzung der Gesellschaft.

[8] CO2 -Rechner des Umweltbundesamts
(https://www.uba.co2-rechner.de/de_DE/).

[9] CO2 -Rechner des Umweltbundesamts
(https://www.uba.co2-rechner.de/de_DE/).

[10] Vanham, The water footprint of Austria for different diets

(https://foodethics.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/p_foodethik/Vanham_2013_WST_The-water-footprint-of-Austria-for-different-diets_01.pdf).

[11] The Business Research Company, Vegan Food Global Market Report 2021,
published January 2021

(https://www.thebusinessresearchcompany.com/report/vegan-market-global-report-2020-30-covid-19-growth-and-change).

[12] Verkaufspunkt ist jeder Ort, an dem mindestens eines der rein
pflanzlichen Produkte von Veganz an einen Verbraucher verkauft wird,
einschließlich z.B. zeitlich begrenzter einzelner Werbeaktionen bei
Discountern.

[13] Umsatz der Veganz Retail GmbH & Co. KG, die die Läden betreibt.

[14] Siehe oben.

[15] Siehe oben.

[16] Siehe oben.

[17] EBITDA ist die Abkürzung für "Earnings before Interest, Taxes,
Depreciation and Amortization" (Gewinn vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen). Zur Berechnung des EBITDA werden zunächst die Umsatzerlöse
und die sonstigen betrieblichen Erträge summiert. Anschließend werden der
Materialaufwand, bestehend aus den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Waren, der Personalaufwand, bestehend aus
Löhnen und Gehältern sowie sozialen Abgaben, Aufwendungen für
Altersversorgung und sonstige Leistungen, und die sonstigen betrieblichen
Aufwendungen abgezogen. Das bereinigte EBITDA ist definiert als das EBITDA
bereinigt um bestimmte einmalige betriebliche Aufwendungen wie (i)
Aufwendungen für die von der Gesellschaft begebenen Schuldverschreibungen,
(ii) Eigenkapitalaufwendungen, (iii) Kosten für die Verschmelzung mit der
ehemaligen Veganz GmbH, (iv) Kosten für die erste Produktionsstätte in
Berlin, sowie (v) sonstige nicht-operative Aufwendungen.

[18] Einschätzung der Gesellschaft.

[19] Über die Bredack Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH.


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13.10.2021 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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