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Fresenius Short: 21 Prozent Chance!

Financial Service Group · Uhr

Die Aktie von Fresenius scheint aktuell angeschlagen. Trotz der fundamental günstigen Parameter verliert die Aktie von Fresenius in den letzten zwei Handelstagen rund 8 Prozent. Die Ursache wird dem Gerichtsentscheid zugeschrieben, in dem DaVita, der Mitbewerber von Fresenius, vor dem Obersten Gericht der USA eine Niederlage hinnehmen musste. Genauer gesehen ist DaVita ein Konkurrent der Fresenius-Tochter FMC im Feld der Dialyse, die wiederum für fast die Hälfte des Konzernumsatzes verantwortlich ist. Gleichzeitig ist FMC mit seinem konstanten Umsatz nicht mehr das Liebkind des Konzens. Durch die Entscheidung des Supreme Courts sieht das Management aber keine finanziellen Auswirkungen auf das laufende Geschäftsjahr von FMC. Und auch künftig fürchte FMC keine wesentlichen Auswirkungen.
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Zum Chart
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Im übergeordneten Chart-Bild der letzten fünf Jahre sticht das All Time High von Juni 2017 in Höhe von 80,07 Euro heraus. Seit diesem Zeitpunkt ist der Kurs mehr oder weniger abwärts gerichtet. Einen Turbo nach unten stellt das Auftreten der Corona-Pandemie im März 2020 dar, wo der Kurs im Tief auf 22,65 Euro absackte. Interessant ist auch die Veröffentlichung der Earnings am 23. Februar, wo sowohl die Enttäuschung über die Zahlen als auch der russische Einmarsch in die Ukraine auf dem Kurs lastete und mit 25,97 Euro beinahe das Corona-Tief erreichte. Kurzfristig betrachtet läuft der Kurs in Richtung Supportbereich zwischen 22,65 Euro und 25,97 Euro und könnte sich dort stabilisieren. Ob die Aktionäre wieder eine „V“-förmig Kurserholung wie Anfang März sehen, ist nicht zu prognostizieren. Manche Marktteilnehmer sehen in der Fresenius-Tocher FMC ein Klumpenrisiko für die Holding, das so schnell nicht aus der Welt zu schaffen ist und weiter auf dem Kurs lastet.

Fresenius SE & Co. KGaA (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 34,14 // 39,98 Euro
Unterstützungen: 25,97 // 22,65 Euro

Fazit

Der weltweit agierende und diversifizierte Gesundheitskonzern Fresenius ist zu 50 Prozent in wachsenden nicht-zyklischen Märkten tätig. Die reife Sparte FMC ist jedoch für rund 50 Prozent des Umsatzes verantwortlich und stagniert auf hohem Niveau. Ein verlorener Gerichtsentscheid des Mitbewerbers DaVita über die Höhe der Kostenerstattung von Dialyseleistungen lastet zusätzlich auf FMC.
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Mit einem Open End Turbo Short (WKN MD15MM) könnten risikofreudige Anleger, die einen fallenden Kurs der Aktie von Fresenius in den nächsten Wochen erwarten, überproportional von einem Hebel von 1,41 profitieren und das Ziel bei 22,65 Euro ins Auge fassen (2,32 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt 70 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.
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Dieser könnte beim Basiswert bei 30,21 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Short ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 1,56 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,2 zu 1.

Strategie für fallende Kurse
WKN: MD15MM Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 1,88 – 1,91 Euro Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 45,85 Euro Basiswert: Fresenius SE & Co. KGaA
KO-Schwelle: 45,85 Euro akt. Kurs Basiswert: 27,00 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 2,32 Euro
Hebel: 1,41 Kurschance: + 21 Prozent
Quelle: Morgan Stanley

Interessenkonflikt

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Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Citigroup Global Markets Deutschland AG eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu Morgan Stanley eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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