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Der Porsche Börsengang – und was Anleger wissen müssen

HSBC · Uhr

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Deutschlands zweitgrößter Börsengang der Geschichte steht vor der Tür. Hier lesen Sie alles was Sie als Anleger wissen sollten – Zahlen, Fakten und wie Sie am Börsengang des Sportwagenherstellers partizipieren können, erfahren Sie hier.

Der Börsengang in Zahlen – Vom 20. bis zum 28. September können sich Investoren innerhalb einer vorher festgelegten Spanne äußern, zu welchem Preis und welcher Menge, sie Porsche Aktien erwerben möchten. Die Preisspanne liegt zwischen 76,50 Euro bis 82,50 Euro. Insgesamt soll bei der Erstnotiz am 29. September somit eine Marktkapitalisierung von 70 bis 75 Milliarden Euro erzielt werden. Allein der Mutterkonzern wird einen Erlös von bis zu 9,4 Mrd. Euro erzielen, welcher dem eigentlichen Wert (!) des Börsengangs entspricht. Anleger sollten beachten, dass dieser Betrag die im freien Umlauf befindlichen und für die Öffentlichkeit verfügbaren Vorzugsaktien spiegelt, über keinerlei Stimmrechte verfügt und so insgesamt nur 25 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung entspricht. Vorab sicherten sich vier Großaktionäre des Volkswagen-Konzerns, darunter Katar und der norwegische Staatsfonds, bereits 40 Prozent an der Emission. Der Mutterkonzern wird einen Teil seiner Stämme an der Porsche AG abgeben und hält danach 75 Prozent minus eine Aktie. Die verbleibenden 25 Prozent plus eine Aktie gehen an die Porsche SE über, welche danach über die Sperrminorität verfügt. So bedarf es bei wichtigen Entscheidungen künftig der Zustimmung von der Porsche SE.

Wer profitiert vom Börsengang? – Beim Börsengang profitieren zwei Parteien – der Volkswagen Konzern und vor allem die Familien Porsche & Piëch. Ersterer wird von Oliver Blume geführt. Unüblich ist hierbei, dass der CEO der Volkswagen AG gleichzeitig auch an der Spitze von Porsche steht. Solche Doppelrollen treten im Volkswagen & Porsche-Geflecht sowohl im Management, als auch im Aufsichtsrat mehrfach auf. Finanziell gesehen profitiert Volkswagen zwar zum einen von frischem Kapital, zum anderen entgeht VW der Zugriff auf die freien Barmittel. So werden die Niedersachsen in Zukunft nur über Dividendenzahlungen am Erfolg von Porsche teilhaben können. Die Eigentümerfamilie Porsche-Piëch darf sich nicht nur über die Sperrminorität, sondern auch über eine Sonderdividende, welche ihr als größter VW-Aktionär zusteht, erfreuen. Bedingt durch die Marktkapitalisierung wird letztlich auch die Sonderdividende entsprechend ausfallen und sich auf 6,5 bis 7,5 Milliarden Euro belaufen. Der Kaufpreis für 25 Prozent aller Stammaktien beläuft sich auf mindestens neun Milliarden Euro und der direkte Anteil der Holding an allen Aktien der Porsche AG wird 12,5 Prozent betragen.
 

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Wie können Anleger mit Hebelprodukten am Tag der Erstnotiz partizipieren? – HSBC passt sein Produktangebot regelmäßig der aktuellen Lage an den nationalen und internationalen Börsen an. Aktuelle Informationen zu neu emittierten Produkten können Sie täglich bequem per E-Mail erhalten. HSBC bietet ein umfangreiches und kostenloses Newsletter-Angebot an, mit dem sich Anleger über Neuemissionen von Anlegezertifikaten und Hebelprodukten auf dem Laufenden halten können. Die Anmeldung erfolgt über das Internetportal www. hsbc-zertifikate.de.

Am Tag der Erstnotiz, Donnerstag den 29. September 2022 werden gegen 9:15 Uhr die ersten Aktien der Porsche AG an der Frankfurter Wertpapierbörse handelbar sein. Bereits wenige Minuten später können interessierte Anleger Turbo- und Open End-Turbo-Optionsscheine auf die Porsche AG handeln können. Dabei sollten Sie weitere wichtige Hinweise zu Knock-Out-Produkten beachten. Im Hinblick auf das Listing der Porsche AG kann es zu starken Schwankungen im Kurs des Basiswerts kommen. Diese Schwankungen spiegeln sich im Preis der oben genannten Produkte wider und erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines Knock-Outs, welcher zu einem wirtschaftlichen Totalverlust führt.
 
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Beim Erwerb von Zertifikaten und Hebelprodukten sollten sich Anleger mit der Funktionsweise vertraut machen sowie die Chancen und Risiken kennen. Speziell die erhöhten Risiken bei Hebelprodukten sollten Anleger kennen. Zudem soll unbedingt auch auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten geachtet werden. Weitere wichtige und wissenswerte Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de.

Quelle: HSBC


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