Bericht: Batteriefabrik von ACC in Italien steht auf der Kippe

Reuters · Uhr
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Mailand (Reuters) - Eine geplante Batteriefabrik von Automotive Cells Company (ACC) in Norditalien steht einem Zeitungsbericht zufolge vor dem Aus.

Das Unternehmen, an dem die Opel-Mutter Stellantis, Mercedes-Benz und TotalEnergies beteiligt sind, sei kurz davor, die Pläne für das Werk im norditalienischen Termoli ganz aufzugeben, berichtete die Zeitung MF am Freitag. Eine Entscheidung werde noch in diesem Jahr oder Anfang 2026 erwartet. Unter Berufung auf Insider hieß es, das Werk sei wegen "technischer, strategischer und finanzieller Schwierigkeiten" nicht nachhaltig. Ein Sprecher sagte dazu, ACC überprüfe seine Investitionspläne für Italien und Deutschland derzeit. Ziel sei es, im besten Fall noch in diesem Jahr eine Entscheidung zu treffen.

In Termoli werden derzeit Verbrennungsmotoren für Stellantis gebaut. Das Werk sollte eine von drei europäischen ACC-Fabriken in Europa werden. Eine Batteriefabrik in Nordfrankreich ist bereits in Betrieb. Das dritte Werk sollte ursprünglich in Kaiserslautern gebaut werden, doch hier liegen die Pläne ebenfalls auf Eis. ACC reagiert damit darauf, dass der Hochlauf der Elektromobilität derzeit langsamer vorankommt als ursprünglich geplant.

(Bericht von Sara Rossi und Giulio Piovaccari, geschrieben von Christina Amann, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter Berlin.Newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder Frankfurt.Newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)

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