Siemens-Rivale Schneider mit optimistischer Prognose - Aktienrückkauf
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Danzig, 11. Dez (Reuters) - Der Elektrotechnikkonzern Schneider will sein Gewinnwachstum beschleunigen.
Darüber hinaus kündigte der französische Siemens-Rivale anlässlich einer Investorenveranstaltung am Donnerstag einen 3,5 Milliarden Euro schweren Aktienrückkauf an. Es wäre der erste seit fast drei Jahren. Schneider-Titel stiegen daraufhin in Paris um bis zu 4,4 Prozent zu, so stark wie zuletzt vor einem knappen halben Jahr.
Der Konzern will seine Umsatzrendite zwischen 2026 und 2030 um 2,5 Prozentpunkte steigern. Bislang hatte er für den Zeitraum 2023 bis 2027 ein Plus von einem halben Prozentpunkt angepeilt. Beim Umsatz rechnet er weiterhin mit einem Anstieg zwischen sieben und zehn Prozent.
Der optimistischere Gewinnausblick basiert auf dem Bauboom für KI-Rechenzentren. Schneider bietet unter anderem Komponenten für die Energieversorgung und Kühlung von Servern an. Dieser Geschäftsbereich wuchs im vergangenen Quartal prozentual zweistellig und wird den Firmenprognosen zufolge 2026 ein Viertel zum Konzernumsatz beisteuern.
Schneider hatte unlängst rund zwei Milliarden Euro schwere Aufträge für die Ausrüstung von Rechenzentren in Nordamerika an Land gezogen. Aber auch in Europa, dem Nahen Osten, China und Indien sei die Nachfrage groß, sagte Konzernchef Olivier Blum.
(Bericht von Gianluca Lo Nostro und Leo Marchandon; geschrieben von Hakan Ersen, redigiert von Myria Mildenberger. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)



