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Intermarkets eröffnen Chance

Trading-Chance Rohöl: Historische Chance!

Trading-Chance-Redaktion · Uhr

Märkte stehen in mehr oder weniger starken Dependenzen voneinander, woraus sich immer wieder tolle Chancen für Trader und Investoren ergeben, die den meisten verborgen bleiben, da sie die Intermarket-Kenntnisse nicht besitzen. Direkt zum Jahresauftakt haben uns die Intermarkets eine mittel- bis langfristige Trading-Gelegenheit serviert, die wir im heutigen Artikel aufzeigen und erläutern. Dabei beleuchten wir die Ratio zwischen Gold und Rohöl und veranschaulichen eine historisch extrem seltene Konstellation.

Quelle: onvista

Die Edelmetalle waren 2025 die ganz großen Gewinner mit hohen zwei- bis dreistelligen Zugewinnen. Auch zum Jahresstart 2026 zeigen diese Assets wieder Stärke, nachdem in den jüngeren Vergangenheit deutliche Margin-Erhöhungen der CME (Börse) zu Zwangsliquidierungen führten und den Preis von Silber, Platin, Palladium und Gold kurzweilig massiv belasteten. Solche Effekte sind aber absehbar kurzer Natur und dauern im Normalfall ein bis maximal zwei Tage an. Je weiter der Goldpreis steigt, desto mehr Spannung baut sich aus Intermarket-Sicht auch für den Ölpreis auf. Denn Gold und Rohöl sind korrelierte Märkte.

Korrelation Gold/Rohöl

Korrelationen ergeben sich stets aus fundamentalen Gründen. Rohöl ist ein wesentlicher Inflationstreiber, da es eine direkte (Warmmiete), wie auch indirekte (Indexmieten) Auswirkung auf die Mietpreise gibt. Rohöl selbst macht offiziell nur sieben Prozent der Teuerung aus. Doch es ist quasi der Treiber für nahezu alle anderen Bereiche, da es beim Heizen, im Transport, in der Chemie, beim Reisen und in der Landwirtschaft breitflächig genutzt wird. Der tatsächliche Einfluss ist also enorm! Die Korrelation zum Goldpreis ergibt sich genau daraus: Rohöl ist ein Hauptinflationstreiber und Gold gilt als „Hedge“ gegen Inflation.

US Inflation
Quelle: www.realmoneytrader.com

Es läuft stets einer der beiden Märkte vorweg, ehe der andere zeitversetzt folgt. In den letzten Jahren (seit 2022) drifteten Gold und Rohöl zugunsten des gelblich schimmernden Edelmetalls auseinander. Die Gold/Rohöl-Ratio war im Mai 2022 noch bei 16, nunmehr beläuft sie sich auf 76. Nur ein einziges Mal gab es einen noch höheren Ratio-Wert von damals 90: im Mai 2020, während des Corona-Crashs, als der Ölpreis auf minus 38 Dollar eingebrochen war. Ja, Sie haben richtig gelesen: es gab damals einen negativen Preis, was bedeutet, dass man für den Kauf eines Barrel Öl noch Geld bekommen hat. Bis 2020 gab es einen Korridor der Gold/Rohöl-Ratio von zirka 10 bis in den Bereich 28-33. Allein daran lässt sich erkennen, wie weit diese beiden Märkte auseinander gedriftet sind. Das wird nicht dauerhaft so bleiben – davon dürfen wir unseres Erachtens sicher ausgehen. Zwar gibt es derzeit noch ein großes Interesse und aktives Betreiben der Trump-Regierung, den Ölpreis zu drücken, da man so a) die Inflation im eigenen Land senken und b) auf diese Weise Druck auf Russland ausüben kann. Ziel ist es, den Ölpreis dauerhaft unter 60 Dollar zu halten, um die Kriegskasse der Russen so auf eine konfliktfreie Weise trocken zu legen.

Gold/Rohöl-Ratio
Quelle: www.tradingview.com

Übrigens: Laut der US-Notenbank (FED) verändert eine Erhöhung oder Erniedrigung des Rohölpreises um 10 Dollar die Inflation in den USA um 0,2 Punkte. Bei einer aktuellen Inflation von 2,7 Prozent und einem dauerhaften Ziel von 2 Prozent Inflation sind das zwischen 8 und 10% der gesamten Inflation. Das ist eine Menge!

Strategische Reserven

Neben der Gold/Rohöl-Ratio, die enormes Erholungspotenzial für das „Schwarze Gold“ aufzeigt, ist ein Blick auf die strategischen Reserven der USA interessant. Diese wurden seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs freigegeben und massiv abgebaut. Auch das kann nicht dauerhaft so bleiben. Entsprechend können wir zwar nicht ausschließen, dass es einen finalen Sell-Off auf dem Ölmarkt gibt, doch dann sollte die Nachfrage allein durch das wieder Auffüllen der strategischen Reserven so groß sein, dass Öl einige Jahre mit anziehenden Preisen sehen dürfte. Seit Mitte 2023 steigen die Reserven wieder moderat an.  

Rohöl strategische Reserven
Quelle: www.tradingview.com

Fazit

Kurzfristig kann es durchaus noch einen Ausverkauf am Ölmarkt geben, weshalb man aus unserer Sicht gut beraten ist, etwas Pulver trocken zu halten und derzeit lediglich eine Teilposition des vorgesehenen Engagements einzugehen. Mittel- bis langfristig hat Rohöl jedoch erhebliches Erholungspotenzial, weshalb wir eine Trading-Chance Long ausgemacht haben. Hierfür haben wir ein passendes Produkt für Sie ausgesucht und stellen es Ihnen nachfolgend vor.

Open end Turbo Long Optionsschein auf Rohöl

Für die heutige Trading-Gelegenheit haben wir für Sie einen Open end Turbo Short Optionsschein des Emittenten UniCredit ausgewählt. Das Produkt hat seinen Knockout , wie auch den Basispreis gleichauf bei 33,994 USD. Bei einem aktuellen Preis von 58,3 USD ergibt sich somit ein Hebel von derzeit 2,41. Zur Absicherung der Position erscheint ein Stop-Loss bei zirka 0,20 Euro im Produkt sinnvoll. Auch hier haben wir das Produkt so ausgewählt, dass dessen K.O. unweit des benötigten Stop-Losses gelegen ist. So haben wir die maximal mögliche Hebelwirkung und eine so geringe Kapitalbindung wie möglich. Die WKN lautet HR749Q.

Wichtige Chartmarken

Widerstände:  63-65 USD

Unterstützungen:  55-56 USD

Open end Turbo Long Optionsschein auf Rohöl

Die bisherigen Trades der „Trading-Chance“ für Sie in einer Watchlist:

Sie können mit einem Klick auf alle bisherigen Trading-Chancen zugreifen und sich ansehen, wie die dort vorgestellten Zertifikate und Optionsscheine gelaufen sind. Klicken Sie einfach auf den folgenden Button, das ist der Link zu unserer Trading-Chance Watchlist. Wenn Sie die zu den Produkten gehörigen Artikel lesen möchten, klicken Sie bitte einfach auf das „Sprechblasen“-Icon direkt rechts neben der Produktbezeichnung.

Denken Sie dabei aber daran, dass hier Gewinnmitnahmen, nachgezogene Stop Loss, mit Gewinn ausgelaufene Inline-Optionsscheine und ausgestoppte Positionen nicht eigens gekennzeichnet sind, hier finden Sie die Performance der Derivate ohne diese „Feinsteuerung“ seit dem Tag der Vorstellung.

* Disclaimer: Die Trading-Chance ist ein Service der onvista media GmbH in Kooperation mit dem Dienstleister RealMoneyTrader. Für die Produktauswahl und den Inhalt des Artikels ist allein der genannte Dienstleister verantwortlich. Der Dienstleister versichert, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden. Wir weisen Sie darauf hin, dass die onvista media GmbH aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation mit angezeigten Emittenten von Zertifikaten eingegangen ist. Weiterhin empfehlen wir Interessenten vor einem möglichen Investment in die in diesem Artikel genannten Finanzinstrumente den jeweils relevanten und rechtlich ausschließlich maßgeblichen Wertpapierprospekt (Basisprospekt, die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaige Nachträge dazu) auf der Seite des jeweiligen Emittenten oder Ihrer depotführenden Stelle oder Handelspartner zu lesen, um sich möglichst umfassend zu informieren. Insbesondere gilt dies für die Risiken eines möglichen Investments in die genannten Wertpapiere. Die Darstellung und der Service sind eine Werbemitteilung und erfüllen nicht die Voraussetzungen an einen unabhängigen Research bzw. eine Anlageempfehlung.

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