VW- und Audi-Händler erwarten höhere Autopreise

Reuters · Uhr
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Frankfurt, 06. Jan (Reuters) - Die Händler von Volkswagen und Audi erwarten 2026 weiter ⁠steigende Autopreise.

"Wir ‍sehen zunehmenden Preisdruck, gleichzeitig steigen die Kosten", sagte Alexander ‌Sauer-Wagner, Vorsitzender des VW- und Audi-Partnerverbands, dem Handelsblatt (Dienstagausgabe). Gestiegene ‍Zinsen, höhere Energie- und Personalkosten sowie wachsende Bürokratie lasteten auf den Autohäusern. "Wir arbeiten heute mehr, dokumentieren mehr, berichten mehr – aber am ‍Ende bleibt weniger hängen", ⁠sagte Sauer-Wagner. Die Listenpreise würden "in der Tendenz deshalb eher steigen".

Für E-Autos sieht ‍der Verbandschef dennoch Verkaufspotenzial. Maßgeblich sei nicht primär der ⁠Listenpreis, sondern die monatliche Leasingrate. "Elektromobilität läuft heute fast ausschließlich über Leasing. Wenn wir mit der ‍Rate unter ‌das Niveau eines vergleichbaren Verbrenners kommen, funktioniert der Verkauf." Für 2026 halte er eine Annäherung der Leasingraten von Elektro- und Verbrennermodellen für möglich.

(Bericht von Philipp Krach, redigiert von Christian Götz. Bei Rückfragen wenden Sie ⁠sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und ‍Märkte).)

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