Kolumne von Stefan Riße

Aktien sind nicht teuer – jedenfalls nicht alle

Acatis · Uhr (aktualisiert: Uhr)

US-Aktien so teuer wie 1929 und 2000? Die hohen Bewertungen im S&P 500 nähren die Sorge vor einer neuen KI-Blase. Doch der Blick in die Geschichte zeigt: Nicht der ganze Markt muss fallen. Welche Segmente profitieren könnten, wenn der Tech-Boom ins Stocken gerät.

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Jemand betrachtet Aktienkurse.
Quelle: Adobe.com/insta_photos

Aktienmärkte seien hoch bewertet, heißt es derzeit oft, vor allem die USA seien in gefährliche Regionen vorgestoßen. Nüchtern betrachtet kann man dem nur zustimmen. Egal, welche Bewertungsmaßstäbe man sich für den S&P-500-Index anschaut: Selten waren wir so hoch bewertet wie heute. Eigentlich gibt es nur zwei andere historische Zeitpunkte, an denen es ähnlich war. Im Oktober 1929, vor dem legendären Schwarzen Freitag an der Wall Street, der die schwere Depression der 30er Jahre einleitete, und im März 2000 das Platzen der Internetblase. Und da ist er wieder, der Vergleich mit dem Jahr 2000, der vielfach und auch von mir hier schon gezogen wurde. Denn die Ähnlichkeit ist unübersehbar.

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