VW-Tochter

Audi beendet schwieriges Jahr mit leichtem Aufwind

dpa-AFX · Uhr (aktualisiert: Uhr)
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Quelle: Franchesko Mirroni/Shutterstock.com

INGOLSTADT (dpa-AFX) - Audi hat 2025 zwar weniger Autos verkauft, kann zum Jahresende aber zumindest einen klaren Aufwärtstrend vorweisen. In den vergangenen zwölf Monaten sanken die weltweiten Auslieferungen der VW-Tochter um 2,9 Prozent auf 1,62 Millionen Autos. Zuletzt zogen die Zahlen allerdings an und lagen seit September jeden Monat über dem Vorjahreswert.

"Unsere Produktoffensive kommt auf die Straße, was sich auch sukzessive in den Auslieferungen widerspiegelt", sagt Vertriebsvorstand Marco Schubert. Insbesondere bei den Elektroautos gehe es nach oben. Dort ergab sich im Gesamtjahr ein Plus von 36 Prozent auf mehr als 223.000 reine Stromer. "Diesen Aufwärtstrend wollen wir auch 2026 fortsetzen", betont Schubert.

Besonders schwierig war die Situation für Audi im vergangenen Jahr in den USA, wo die Marke 12,2 Prozent Verkäufe einbüßte und nur noch 202.143 Autos auslieferte. Da Audi - anders als beispielsweise BMW - dort kein eigenes Werk hat, leiden die Ingolstädter besonders unter den von US-Präsident Donald Trump verhängten Zöllen. Zum Vergleich: BMW legte in den USA deutlich zu, Mercedes büßte in ähnlicher Dimension wie Audi ein.

In China vergleichsweise glimpflich

In Audis wichtigstem Markt China lag das Minus zum Jahresende bei 5 Prozent und 617.514 Autos. Damit haben die Ingolstädter den Rückgang dort deutlich verringert. Nach den ersten neun Monaten hatten sie noch 9 Prozent unter Vorjahr gelegen. Der Markt dort ist derzeit schwach und gleichzeitig wettbewerbsintensiv, weswegen alle europäischen Hersteller dort leiden. BMW beispielsweise büßte mehr als 12 Prozent an Verkäufen ein, Mercedes sogar 19 Prozent.

In Deutschland konnte Audi sogar zulegen - um 4 Prozent auf 206.290 Autos. Im restlichen Europa ergab sich ein geringes Minus von 0,5 Prozent.

2025 sei anspruchsvoll gewesen, hieß es von Audi. Nicht nur der intensive Wettbewerb, sondern auch die amerikanische Zollpolitik hätten die gesamte Branche vor große Herausforderungen gestellt./ruc/DP/men

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