Französischer Autobauer

Renault führt wohl E-Auto-Tochter Ampere zurück in den Konzern

Reuters · Uhr (aktualisiert: Uhr)
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Der französische Autobauer Renault will nach Informationen von Insidern seine 2023 gegründete Elektroauto- und Software-Tochter ⁠Ampere auflösen.

Die ‍Aktivitäten sollen in den Konzern integriert werden, um die Strukturen zu vereinfachen und Kosten ‌zu senken, wie zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen am Mittwoch der Nachrichtenagentur ‍Reuters sagten. Der neue Konzernchef François Provost begräbt damit eine weitere wichtige Initiative seines Vorgängers Luca de Meo, der Ampere ursprünglich an die Börse bringen wollte. Der Plan, der den Gewerkschaften am ‍Mittwoch vorgestellt wurde, soll zum 1. ⁠Juli ohne Auswirkungen auf die Beschäftigung in Kraft treten.

Renault hatte Ampere vor rund zwei Jahren als erstes europäisches ‍Unternehmen geschaffen, das sich ausschließlich mit Elektrofahrzeugen und Software beschäftigt. Den Börsenplan hatte ⁠de Meo aber Anfang 2024 aufgrund zu geringer Marktbewertung ad acta gelegt. Denn Elektroautos setzten sich nicht so schnell am Markt durch wie ‍erhofft.

"Da es keinen Börsengang ‌mehr gibt, besteht auch keine Notwendigkeit mehr für eine spezielle Einheit, weshalb Renault alles wieder zusammenführt, um die Komplexität des ursprünglichen Modells zu beseitigen", sagte einer der Insider. Ampere werde das Entwicklungszentrum für Elektrofahrzeuge und Software. Die drei Fabriken in Nordfrankreich und ein Motorenwerk werden wieder in Renault eingegliedert.

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