Sportartikelhändler JD Sports macht schwache Nachfrage in Europa zu schaffen
London, 21. Jan (Reuters) - Die schwache Nachfrage in Europa und Großbritannien hat den Umsatz des britischen Sportartikelhändlers JD Sports im wichtigen Weihnachtsgeschäft belastet.
Auf vergleichbarer Basis sanken die Erlöse in den neun Wochen bis zum 3. Januar um 1,8 Prozent, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. In den USA belebten sich die Geschäfte. Für das bis Ende Januar 2026 laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen mit einem bereinigten Vorsteuergewinn von rund 849 Millionen Pfund (1,02 Milliarden Euro). Dies entspricht den Markterwartungen, liegt aber unter dem Vorjahreswert von 923 Millionen Pfund. Für das kommende Geschäftsjahr 2026/27 stellte JD Sports ein "gedämpftes Marktwachstum" in Aussicht.
JD Sports kämpft mit einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Die Kernzielgruppe – vorwiegend jüngere und weniger wohlhabende Kunden – leidet unter den gestiegenen Lebenshaltungskosten. Zudem machen dem Händler Rabattschlachten sowie eine sinkende Nachfrage nach Produkten von Nike zu schaffen. Produkte des US-Sportartikelkonzerns machen etwa 45 Prozent des Umsatzes von JD Sports aus. Die Aktien des Unternehmens haben auf Jahressicht sieben Prozent an Wert verloren.
(Bericht von James Davey, geschrieben von Myria Mildenberger; redigiert von Christian Götz. Bei Rückfragen wenden Sie sich sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)


