Deutsche Autokonzerne begrüßen Handelsabkommen mit Indien

Reuters · Uhr (aktualisiert: Uhr)
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Berlin, 27. Jan (Reuters) - Die Chefs der drei größten deutschen Autobauer begrüßen das Handelsabkommen der Europäischen Union mit Indien.

Mercedes-Chef Ola Källenius ⁠sagte am Dienstag ‍der Nachrichtenagentur Reuters am Rande einer Wirtschaftskonferenz der "Welt" in Berlin, jede Bewegung Richtung Öffnung der Märkte ‌und Stärkung des Handels sei für Deutschland und Europa positiv. BMW-Chef Oliver Zipse betonte, ‍die Beschleunigung bei den Handelsabkommen mit Mercosur und Indien sei für Deutschland als Exportnation sehr wichtig. "Uns freut es sehr, dass es jetzt Schlag auf Schlag geht", sagte Zipse. "Wir sind in Summe auf einem guten Weg. Was ‍da entsteht, ist etwas Großartiges." Volkswagen-Chef Oliver ⁠Blume merkte an, sein Unternehmen unterstütze jede Initiative für Handelsabkommen mit Regionen in der Welt. "Indien ist der drittgrößte Automobilmarkt der ‍Welt in einer sehr dynamischen Entwicklung, und dort sehen wir auch Potenzial für den Volkswagen-Konzern", ⁠sagte Blume.

Die Präsidentin des Branchenverbandes VDA, Hildegard Müller, sprach von einem starken Signal der Handlungsfähigkeit. Mit dem Abkommen werden unter anderem die Zölle auf Fahrzeugimporte ‍deutlich von derzeit bis zu ‌110 Prozent auf zehn Prozent reduziert. Insgesamt fallen für mehr als 96 Prozent der gehandelten Waren die Zölle weg oder werden gesenkt. Die EU rechnet damit, dass sich ihre Warenexporte in das bevölkerungsreichste Land der Erde bis 2032 verdoppeln werden. Bislang spielt Indien für die europäische Autoindustrie kaum eine Rolle.

(Bericht von Klaus Lauer, geschrieben von Christina Amann, redigiert ⁠von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter Berlin.Newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder Frankfurt.Newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und ‍Märkte)

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