Trading-Chance S&P 500: Short-Chance, wenn…
Die Turbulenzen in den Edelmetallen stecken auch andere Assets an. Es herrscht große Nervosität im Markt, was wir auch daran erkennen können, dass der VIX über 20% angestiegen ist. Für den Aktienmarkt haben wir zum Monats-Auftakt typischerweise eine starke Phase, die sich speziell über die ersten drei Handelstage erstreckt. Welcher fundamentale Effekt hinter dieser Regelmäßigkeit steckt, und warum eine Schwäche-Phase bis zur Monatsmitte wahrscheinlicher wird, wenn der morgige Tag das heutige Tief bricht erklären wir in unserem heutigen Artikel.

Monatswechsel-Effekt
Besonders die Aktienmärkte weisen zum Ende des einen und zum Auftakt des folgenden Monats vielfach Stärke auf. Der sogenannte Monatswechsel-Effekt liegt in regelmäßigen Kapitalströmen aus Pensionsfonds begründet, die zum Monatswechsel und auch zur Monatsmitte Kapital in den Markt schießen. Stelle Sie sich einfach nur vor, was effektiv passiert, wenn Sie einen Sparplan haben, bei dem sie monatlich meinetwegen 300 Euro einzahlen. Was macht die Bank damit? Sie investiert das Geld. Es handelt sich nicht etwa um fiktive Buchungen, sondern um reale Kapitalströme. Sie geben Ihrer Bank 300 Euro monatlich, damit diese es in einen Aktien-Sparplan investiert, und die Bank macht genau das. Darum ist der Monatswechsel-Effekt ein starkes Pattern.
Der Effekt ist auch bei anderen Assets zu beobachten, ist jedoch nirgends auch nur ansatzweise so stark, wie bei Aktien-Indizes. Die Wahrscheinlichkeit, dass der S&P 500 nach Handelstag fünf höher notiert, als zu Beginn von Handelstag eins liegt bei 68 Prozent. Das ist weit weg vom Münzwurf.

Die Ausnahme von der Regel erscheint lukrativ
Spannend ist es, wenn die Käufe durch Pensionsfonds und Sparpläne nicht ausreichen, um zum Monatsauftakt einen positiven Trend zu etablieren. In dem Fall ist offensichtlich so viel Verkaufsneigung im Markt, dass der Kapitalstrom durch Pensionsfonds und Sparpläne nicht ausreicht. Und diese Ausnahmefälle sind absolut lukrativ, wie wir nachfolgend sehen.
WENN an Handelstag (TDOM) 2 das Tief von Handelstag 1 durchbrochen wird, haben wir eine 74-prozentige Wahrscheinlichkeit dafür, dass der S&P 500 zur Monatsmitte (Handelstag 10) niedriger notiert. Im Schnitt büßt er dann 3,1 Prozent an Wert ein.

Das Setup lautet demnach wie folgt: Short, wenn am morgigen Dienstag das Tief im S&P 500 vom heutigen Montag unterschritten wird. Exit an Handelstag fünf zum Handelsende. Als Absicherung bietet sich das Zweifache des ATR (14) an. Derzeit zeigt der 14-Tage ATR einen Wert von 26 Punkten an. Somit wäre ein sinnvoller Stop für dieses Setup bei 52 Punkten gelegen. Bitte beachten Sie, dass wir hier nur ein Trading-Setup zeigen, es aber allein Ihre Verantwortung ist, welche Trades Sie machen oder eben nicht.
Fazit
Eine „Wenn, dann…“-Trading-Chance für den S&P 500. Die Strategie arbeitet mit einer Preisbestätigung, die auch unbedingt einzuhalten ist. Mit 74 Prozent Trefferquote haben wir hier ein ebenso einfaches, wie effektives Trading-Setup. Ein geeignetes Produkt für die Umsetzung haben wir für Sie ausgesucht und stellen es nachfolgend gerne vor.
Open end Turbo Bear Optionsschein auf S&P 500
Für die heutige Trading-Gelegenheit haben wir für Sie einen open end Turbo Bear Optionsschein des Emittenten UniCredit ausgewählt. Das Produkt hat Knockout und Basispreis gleichauf bei 7000 Punkten. Bei einem aktuellen Preis von 6939 Zählern ergibt sich somit ein Hebel von derzeit 70. Zur Absicherung der Position erscheint ein Stop-Loss bei zirka 0,20 Euro im Produkt sinnvoll. Auch hier haben wir das Produkt so ausgewählt, dass dessen K.O. unweit des benötigten Stop-Losses gelegen ist. So haben wir die maximal mögliche Hebelwirkung und eine so geringe Kapitalbindung wie möglich. Die WKN lautet UN2GXQ.
Wichtige Chartmarken
Widerstände: 7000 Pkt
Unterstützungen: 6500 Pkt
Open end Turbo Bear Optionsschein auf S&P 500
Die bisherigen Trades der „Trading-Chance“ für Sie in einer Watchlist:
Sie können mit einem Klick auf alle bisherigen Trading-Chancen zugreifen und sich ansehen, wie die dort vorgestellten Zertifikate und Optionsscheine gelaufen sind. Klicken Sie einfach auf den folgenden Button, das ist der Link zu unserer Trading-Chance Watchlist. Wenn Sie die zu den Produkten gehörigen Artikel lesen möchten, klicken Sie bitte einfach auf das „Sprechblasen“-Icon direkt rechts neben der Produktbezeichnung.
Denken Sie dabei aber daran, dass hier Gewinnmitnahmen, nachgezogene Stop Loss, mit Gewinn ausgelaufene Inline-Optionsscheine und ausgestoppte Positionen nicht eigens gekennzeichnet sind, hier finden Sie die Performance der Derivate ohne diese „Feinsteuerung“ seit dem Tag der Vorstellung.
* Disclaimer: Die Trading-Chance ist ein Service der onvista media GmbH in Kooperation mit dem Dienstleister RealMoneyTrader. Für die Produktauswahl und den Inhalt des Artikels ist allein der genannte Dienstleister verantwortlich. Der Dienstleister versichert, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden. Wir weisen Sie darauf hin, dass die onvista media GmbH aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation mit angezeigten Emittenten von Zertifikaten eingegangen ist. Weiterhin empfehlen wir Interessenten vor einem möglichen Investment in die in diesem Artikel genannten Finanzinstrumente den jeweils relevanten und rechtlich ausschließlich maßgeblichen Wertpapierprospekt (Basisprospekt, die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaige Nachträge dazu) auf der Seite des jeweiligen Emittenten oder Ihrer depotführenden Stelle oder Handelspartner zu lesen, um sich möglichst umfassend zu informieren. Insbesondere gilt dies für die Risiken eines möglichen Investments in die genannten Wertpapiere. Die Darstellung und der Service sind eine Werbemitteilung und erfüllen nicht die Voraussetzungen an einen unabhängigen Research bzw. eine Anlageempfehlung.



