Dax wieder über 25.000 Punkten - Goldpreis erreicht erneut 5.000-Dollar-Marke

Edelmetalle erzielen Kursgewinne
Der Goldpreis ist am Montag wieder über 5.000 US-Dollar gestiegen. Der Preis für eine Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 5.040 US-Dollar. Im frühen Handel hatte der Preis noch unter der runden Marke von 5.000 Dollar notiert. Der Preis liegt damit aber noch deutlich unter seinem Rekordhoch von knapp 5.600 Dollar, das er Ende Januar erreicht hatte.
Auch der Silberpreis stieg zum Wochenauftakt um etwa 2,5 Prozent auf 82 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm). Damit ist er weiterhin weit vom Allzeithoch entfernt. Silber erreichte parallel zu Gold einen neuen Rekord bei etwa 118 Dollar.
Da Gold und Silber keine Zinsen abwerfen, belasten höhere Zinsen tendenziell die Edelmetallpreise. Aufschluss über die zukünftige Geldpolitik der US-Notenbank könnten der Arbeitsmarktbericht am Mittwoch und die Zahlen der Verbraucherpreise am Freitag geben.
Delivery Hero und Bechtle mit Verlusten
Im MDax zeigt die Aktie von Bechtle weiterhin Schwäche. Sie knüpft mit einem Abschlag von drei Prozent an ihre jüngste Talfahrt an, die in der Vorwoche ihren Ursprung hatte in Form von enttäuschenden Jahreszielen. Die Kursgewinne der Aktien seit Mitte November sind so gut wie aufgezehrt.
Noch etwas größer wurden im Tagesverlauf die Kursverluste bei dem MDax-Mitglied Delivery Hero. Die Titel des Essenslieferdienstes verloren zuletzt 5,7 Prozent an Wert. Verwiesen wurde auf einen Bericht der italienischen Nachrichtenagentur Ansa zum Italiengeschäft der Tochter Glovo.
Rüstungsaktien weiterhin empfohlen
In Deutschland setzten die Anleger nach den jüngsten Gewinnmitnahmen auch wieder auf Rüstungswerte. Rheinmetall stützt den Dax mit einem Anstieg um 1,8 Prozent, während Renk im MDax nach einer Kaufempfehlung von Warburg Research um 5,4 Prozent anzog. Trotz der Gespräche über einen Waffenstillstand in der Ukraine werden Experten nicht müde zu betonen, dass Rücksetzer neue Kaufchancen eröffnen.
Dies unterstrich am Montag Warburg-Experte Christian Cohrs mit Blick auf Renk, die sich zuletzt von ihrem Rekordhoch um bis zu 40 Prozent entfernt hatte, aber vom sich abzeichnenden Superzyklus im Verteidigungsbereich profitieren sollte. Dem Experten zufolge ist die Anlagestory bei dem Panzergetriebe-Hersteller intakt und die operative Entwicklung langfristig gut berechenbar.
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(mit Material von dpa-AFX)


