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Preiseinbruch als Chance?

Trading-Chance Stellantis: Spekulative Turnaround-Chance

Trading-Chance-Redaktion · Uhr

Zwischen Wunsch und Wirklichkeit liegen mitunter ganze Galaxien. So auch bei der E-Mobilität. Dies wird an allen Ecken und Enden in der einst vor Kraft nur so strotzenden Automobilbranche deutlich. Was die Politik entscheidet deckt sich wenig bis gar nicht mit der tatsächlichen Nachfrage der Konsumenten und bringt eine ganze Branche ins Wanken, wie wir nun auch an Stellantis sehen. Der Aktienkurs befindet sich seit knapp zwei Jahren im freien Fall und erlebte am Freitag einen neuen, traurigen Tiefpunkt. Doch genau dieser Sell-Off bietet auch eine Chance für spekulative Antizykliker.

Quelle: onvista

Was macht Stellantis?

Stellantis ist ein Automobilhersteller und deckt ein breites Spektrum an Fahrzeugtypen von Personenkraftwagen über Nutzfahrzeuge bis hin zu Luxus- und Sportwagen ab. Zu den bekannten Marken des Unternehmens zählen Alfa Romeo, Citroën, Fiat, Opel oder Peugeot. Ein weiteres Geschäftsfeld von Stellantis ist die Herstellung von Antriebssystemen und Komponenten, die sowohl für eigene Fahrzeugmarken als auch für Drittanbieter genutzt werden können. Hierbei liegt der Fokus auf der Entwicklung und Produktion von innovativen und umweltfreundlichen Technologien, einschließlich Elektroantrieben und Hybridmodellen. Darüber hinaus bietet Stellantis Finanzdienstleistungen und Versicherungsprodukte über ihre Tochtergesellschaften an. Diese Financial Services zielen darauf ab, Kunden und Händlern Finanzierungslösungen für den Erwerb von Fahrzeugen zu ermöglichen.

Fundamentale Betrachtung des Unternehmens

Die fundamentale Lage von Stellantis zum Jahresbeginn 2026 lässt sich als drastische Zäsur beschreiben. Nachdem der Konzern jahrelang als „Effizienzmaschine“ unter Carlos Tavares galt, befindet er sich aktuell in einer tiefgreifenden Restrukturierungsphase, die mit massiven finanziellen Belastungen und einer strategischen Kehrtwende verbunden ist.

Die finanzielle und operative Lage

Stellantis hat für das Geschäftsjahr 2025 einen massiven Verlust von rund 22 Milliarden Euro angekündigt – eine Folge von gewaltigen Abschreibungen und hohen Kosten für den Umbau des Portfolios.

·         Dividendenstopp: Als Reaktion auf die Verluste wurde die Dividende für 2026 gestrichen.

·         USA-Krise: Das Kernproblem liegt in Nordamerika, der einstigen „Cash-Cow“ des Konzerns. Hohe Lagerbestände, sinkende Preise bei den Marken Jeep und Ram sowie das Auslaufen von E-Auto-Förderungen unter der US-Regierung haben die Margen einbrechen lassen.

·         Produktionseinbruch: In Europa, insbesondere in Italien, erreichte die Produktion 2025 historische Tiefstände.

Strategische Neuausrichtung: "Multi-Energy" statt "Pure EV"

Stellantis vollzieht gerade eine Korrektur seiner Strategie. Während man zuvor aggressiv auf reine Elektroautos (BEV) setzte, betont der neue CEO Antonio Filosa nun maximale Flexibilität:

·         Plattform-Strategie: Die neuen STLA-Plattformen sind so konzipiert, dass sie sowohl Verbrenner als auch Hybride und reine Stromer auf demselben Band produzieren können.

·         Leapmotor als "Joker": Durch die Partnerschaft mit dem chinesischen Hersteller Leapmotor versucht Stellantis, das Segment der günstigen E-Autos (unter 20.000 €) zu besetzen, ohne die eigenen hohen Entwicklungskosten für Billigstromer tragen zu müssen.

Vergleich Stellantis vs. Konkurrenz
Quelle: www.realmoneytrader.com

Der Chart: Ein Trauerspiel

Wenn es eine gute Nachricht im Kontext mit diesem Chart gibt, dann, dass bei null definitiv die Talfahrt enden würde. Technisch gibt es im klassischen Sinn derzeit keine Anhaltspunkte, die für einen Kauf sprächen. Jedoch sehen wir prinzipiell, dass besonders nach steil abfallenden Trendkerzen es meist eine zumindest technische Reaktion gibt. Darauf können risikofreudige Marktteilnehmer nun setzen, wenn sie mutig sind. Eine Rückkehr über 7,26 Euro würde die technische Situation stabilisieren.  

Langfristiger Chart der Stellantis-Aktie
Quelle: www.tradingview.com

Fazit

Stellantis steht 2026 an einem Wendepunkt. Während Konkurrenten wie Toyota von ihrer frühen Hybrid-Strategie profitieren und Volkswagen mit Strukturreformen in Deutschland ringt, muss Stellantis beweisen, dass sein riesiges Markenportfolio in einer volatilen Weltwirtschaft überhaupt noch steuerbar ist. Die fundamentale Lage ist durch den aktuellen Milliardenverlust zwar angespannt, doch die radikale Abkehr vom "E-Auto-Zwang" und die Integration chinesischer Technik (Leapmotor) könnten Stellantis schneller wieder profitabel machen als die eher trägen deutschen Wettbewerber. Für eine mögliche Erholungs-Chance stellen wir Ihnen nachfolgend ein passendes Produkt vor, mit dem Sie an einer Gegenreaktion partizipieren können. 

Unlimited Turbo Long Optionsschein auf Stellantis

Für die heutige Trading-Gelegenheit haben wir für Sie einen Unlimited  Turbo Long Optionsschein des Emittenten BNP Paribas ausgewählt. Das Produkt hat Knockout und Basispreis gleichauf bei 4,002 Euro. Bei einem aktuellen Preis von 6,16 Euro ergibt sich somit ein Hebel von derzeit 2,42. Zur Absicherung der Position erscheint ein Stop-Loss bei zirka 0,20 Euro im Produkt sinnvoll. Auch hier haben wir das Produkt so ausgewählt, dass dessen K.O. unweit des benötigten Stop-Losses gelegen ist. So haben wir die maximal mögliche Hebelwirkung und eine so geringe Kapitalbindung wie möglich. Die WKN lautet BY2HMF.

Wichtige Chartmarken

Widerstände:  7,26 Euro

Unterstützungen:  keine

Unlimited Turbo Long Optionsschein auf Stellantis

Die bisherigen Trades der „Trading-Chance“ für Sie in einer Watchlist:

Sie können mit einem Klick auf alle bisherigen Trading-Chancen zugreifen und sich ansehen, wie die dort vorgestellten Zertifikate und Optionsscheine gelaufen sind. Klicken Sie einfach auf den folgenden Button, das ist der Link zu unserer Trading-Chance Watchlist. Wenn Sie die zu den Produkten gehörigen Artikel lesen möchten, klicken Sie bitte einfach auf das „Sprechblasen“-Icon direkt rechts neben der Produktbezeichnung.

Denken Sie dabei aber daran, dass hier Gewinnmitnahmen, nachgezogene Stop Loss, mit Gewinn ausgelaufene Inline-Optionsscheine und ausgestoppte Positionen nicht eigens gekennzeichnet sind, hier finden Sie die Performance der Derivate ohne diese „Feinsteuerung“ seit dem Tag der Vorstellung.

* Disclaimer: Die Trading-Chance ist ein Service der onvista media GmbH in Kooperation mit dem Dienstleister RealMoneyTrader. Für die Produktauswahl und den Inhalt des Artikels ist allein der genannte Dienstleister verantwortlich. Der Dienstleister versichert, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden. Wir weisen Sie darauf hin, dass die onvista media GmbH aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation mit angezeigten Emittenten von Zertifikaten eingegangen ist. Weiterhin empfehlen wir Interessenten vor einem möglichen Investment in die in diesem Artikel genannten Finanzinstrumente den jeweils relevanten und rechtlich ausschließlich maßgeblichen Wertpapierprospekt (Basisprospekt, die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaige Nachträge dazu) auf der Seite des jeweiligen Emittenten oder Ihrer depotführenden Stelle oder Handelspartner zu lesen, um sich möglichst umfassend zu informieren. Insbesondere gilt dies für die Risiken eines möglichen Investments in die genannten Wertpapiere. Die Darstellung und der Service sind eine Werbemitteilung und erfüllen nicht die Voraussetzungen an einen unabhängigen Research bzw. eine Anlageempfehlung.

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