China verspricht deutschen Firmen faire Wettbewerbsbedingungen

Peking, 13. Feb (Reuters) - Vertreter des chinesischen Handelsministeriums und von mehr als 60 deutschen Unternehmen und Organisationen haben über die wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder beraten.
Bei dem Runden Tisch am Donnerstag seien Bedenken der deutschen Seite hinsichtlich der öffentlichen Auftragsvergabe, des Schutzes geistigen Eigentums und des Geschäftsumfelds thematisiert worden, teilte das Handelsministerium in Peking am Freitag mit. Deutschland und China hätten sich zu einem fairen und stabilen Geschäftsumfeld bekannt. An dem Treffen nahmen unter anderem Vertreter der Konzerne BASF, BMW und Bayer teil.
Der stellvertretende Handelsminister Ling Ji, der das Treffen leitete, stellte den Angaben zufolge eine weitere Öffnung der chinesischen Märkte in Aussicht. Dies biete enorme Chancen für die deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen. Ling verwies auf das Potenzial für eine Zusammenarbeit unter anderem in den Bereichen Klima-Technologie und Digitalisierung. China hoffe zudem, dass deutsche Unternehmen ihre Exporte von hochwertigen Produkten und Technologien in die Volksrepublik steigern würden. An den Gesprächen waren auch die Deutsche Handelskammer sowie chinesische Behörden wie die Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) und das Patentamt beteiligt.




