Rheinmetall trifft letzte Vorbereitungen für Verkauf des Auto-Geschäfts

Reuters · Uhr
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Düsseldorf, 13. ⁠Feb (Reuters) - Rheinmetall hat letzte Weichenstellungen für die Trennung von seinem schwächelnden Autozuliefergeschäft vorgenommen. Das Rheinmetall-Management habe mit Vertretern der Betriebsräte aus dem Automotive-Bereich und der IG ‌Metall eine weitreichende Übergangsregelung für die Beschäftigten der zum Verkauf gestellten Sparte vereinbart, teilte Rheinmetall am ⁠Freitag mit. ⁠In einem Überleitungstarifvertrag würden die Arbeitnehmerrechte an den deutschen Standorten auch für die Zeit nach dem Übergang ihrer Gesellschaften auf den neuen Eigentümer gesichert. Das Paket sehe unter anderem eine Beschäftigungs- und ‌Standortsicherung für einen Zeitraum von drei ‌Jahren für die vom Verkauf betroffenen deutschen Standorte vor. Die Vereinbarung sei auch für den Käufer bindend, ⁠betonte Rheinmetall-Vorständin Vera Saal. Rheinmetall strebe weiter eine Vertragsunterzeichnung ‌für den Verkauf bis ⁠Ende März an.

Rheinmetall hatte nach eigenen Angaben zuletzt noch mit zwei Bietern über den Verkauf verhandelt. Die Gespräche dauerten an, sagte ein Sprecher ‌nun. Der Düsseldorfer ⁠Konzern hatte die Sparte zum ⁠Verkauf gestellt, die mit rückläufigen Umsätzen und Gewinnen kämpft. Der Power Systems genannte Bereich, der Teile für die kriselnde Autoindustrie fertigt, gehört nicht mehr zum Kerngeschäft des Dax-Konzerns. Rheinmetall will sich auf das profitable und aktuell stark wachsende Rüstungsgeschäft konzentrieren.

(Bericht von Matthias Inverardi, redigiert von Ralf Banser. ⁠Bei Rückfragen wenden Sie sich bittean unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und ‌Märkte).)

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