Dax startet unter 25.000 Punkten - Preissturz bei FMC-Aktie

Nach einem schwachen Wochenauftakt ist der Dax am Dienstag weiter unter die Marke von 25.000 Punkten abgerutscht. In den ersten Handelsminuten verlor der deutsche Leitindex 0,2 Prozent auf 24.931 Punkte.
Für den MDax, der die mittelgroßen Börsentitel enthält, ging es um 0,05 Prozent auf 31.365 Punkte nach unten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50, der sich am Montag deutlich besser gehalten hatte als der Dax, sank um 0,2 Prozent.
Anleger agieren vorsichtig
"Die Mutigen sind aktuell in der Minderheit", stellte Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners fest. Die Doppel-Unsicherheit aus US-Zollpolitik und dem Iran-Konflikt münde in einer erhöhten Risikoaversion und der klassischen Umschichtung in "sichere Häfen".
Bemerkenswert findet Altmann, dass dazu wieder verstärkt US-Staatsanleihen zählten. "Offen ist allerdings, ob Anleger dies aus Überzeugung tun oder eher aus Mangel an Alternativen", so der Experte. Denn nach deutlichen Kursgewinnen seien Käufe von Edelmetallen mit größeren Risiken verbunden.
FMC stürzt nach schwachen Zahlen ab
Die Aktien des Dialysedienstleisters Fresenius Medical Care (FMC) sind am Dienstag nach der Zahlenvorlage abgerutscht. Analysten bemängelten die Gewinnaussichten für 2026. In den ersten Handelsminuten auf Xetra verloren die FMC-Aktien 7,5 Prozent.
Damit würden sie im Handel klar unter 40 Euro notieren und auf die 21- und 50-Linien zusteuern, die Hinweise auf den kurz- und mittelfristigen Trend geben. Das Chartbild könnte sich also eintrüben. Im Februar hatte die gegen Ende Januar begonnene Erholung bereits gestockt.
Jefferies-Analyst James Vane-Tempest schrieb in einer ersten Reaktion, der weitgehend stabile Ausblick könnte enttäuschen. Die Prognose für das diesjährige operative Ergebnis (Ebit) deute auf zunehmenden Gegenwind hin. David Adlington von JPMorgan betonte, dass im neuen Jahr keine Gewinnsteigerung zu erwarten sei. Beide Experten blieben mit "Underperform" beziehungsweise "Underweight" bei ihren negativen Einstufungen.
(mit Material von dpa-AFX)

