BlackRock-Konsortium will wohl Hutchison-Deal ohne Panama-Häfen

Ein von BlackRock unterstütztes Konsortium will einem Medienbericht zufolge die Übernahme des weltweiten Hafengeschäfts von CK Hutchison mit Ausnahme zweier Häfen in Panama abschließen, nachdem die dortigen Behörden die Anlagen beschlagnahmt haben. Die schweizerisch-italienische Reederei Mediterranean Shipping Company (MSC) und der US-Vermögensverwalter befänden sich in Gesprächen mit CK Hutchison über den Kauf von rund 41 Häfen in Europa, Südostasien und dem Nahen Osten, berichtete die "Financial Times" am Dienstag unter Berufung auf mit den Verhandlungen vertraute Personen. Die Unternehmen waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.
Panamas oberstes Gericht hatte im Januar die Konzession für die Terminals von Hutchison am Panamakanal für verfassungswidrig erklärt. Daraufhin übernahmen die Behörden im vergangenen Monat die Kontrolle über die Anlagen. Die beiden Häfen waren das Herzstück eines im vergangenen Jahr angekündigten Geschäfts mit einem Volumen von 23 Milliarden Dollar. Die Hutchison-Tochter Panama Ports Company hat unterdessen ein internationales Schiedsverfahren gegen das zentralamerikanische Land eingeleitet.



