RWE, Eon und Iberdrola

Versorger im Check: Wer wird Gewinner der Energiewende und des KI-Hypes?

onvista · Uhr
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Wind und Sonne haben 2025 erstmals fossile Energien überholt – der europäische Versorger-Sektor ist im Umbruch. Nach über 40 Prozent Kursplus stellt sich die Frage: Beginnt hier eine langfristige Trendwende oder treibt der KI-Hype die Bewertungen zu weit?

Im Fokus stehen dabei drei Werte: RWE, Eon und Iberdrola.

Wer macht das Rennen? RWE als „Green Powerhouse“, E.ON mit 48 Milliarden Euro Netzinvestitionen bis 2030 oder Iberdrola mit Rekordgewinn von 6,3 Milliarden Euro, aber teurer Bewertung?

Hinter der Dynamik bei den Kursen steht ein massiver struktureller Wandel: Ein prognostizierter Anstieg des Stromverbrauchs durch KI-Rechenzentren auf bis zu 5 Prozent des gesamten EU-Bedarfs trifft auf eine drohende ETS-Reform, die den CO2-Preis von derzeit 80 € auf bis zu 30 € pro Tonne drücken könnte.

Wir analysieren, warum das „Energie-Trilemma“ die Politik zurück zur Priorisierung der Bezahlbarkeit zwingt, wie die Unternehmen ihre gigantischen Kapitalbedarfe bei volatilen Zinsen meistern und ob die angestrebten Dividendensteigerungen von bis zu 10 Prozent p.a. die regulatorischen Risiken am aktuellen Allzeithoch für Anleger jetzt noch rechtfertigen.

* Interessenkonflikt gemäß § 85 WpHG: Der Autor hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine Aktien oder sonstigen Positionen in den genannten Wertpapieren.

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